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Instant Messaging, P2P und VoIP-Dienste selektiv blocken UTM-Appliance Limes MF schließt Skype-Datenlecks und andere Sicherheitslücken

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Skype ist ein Sicherheitsrisiko für Unternehmensnetze, warnt Sicherheitsanbieter Underground 8. Über die VoIP-Software können Mitarbeiter vertrauliche Daten unbemerkt nach außen schleusen; Angreifer könnten Firmen andererseits von außen über HTTPS-Tunnel angreifen. Die Datenströme zu filtern sei schwer, mit entsprechenden Appliances aber möglich.

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UTM-Appliances sollen das Ausschleusen vertraulicher Daten verhindern.
UTM-Appliances sollen das Ausschleusen vertraulicher Daten verhindern.
( Archiv: Vogel Business Media )

Für Anwenderseite ist Skype ein nützliches Tool, um online zu telefonieren und Instant Messages (IM) zu verschicken – für Firmen dagegen ein Sicherheitsrisiko. Underground 8 warnt: Mitarbeiter können über das Programm geschäftskritische Daten unbemerkt nach außen schmuggeln. Angreifer wiederum könnten bislang unbekannte Backdoors ausnutzen.

Gerade die umfassenden Sicherheitsfunktionen sollen Skype zum Schrecken für Administratoren machen. Aufgrund mangelnder Transparenz lassen sich die VoIP-Ströme des Programms nur mühsam ausfiltern und entschlüsseln. Zudem können Anwender ihre Kommunikation über HTTPS-Tunnel übertragen.

Erschwerend hinzu kommt die unkomplizierte Installation von Skype. Die Kommunikationssoftware lässt sich oft ohne Admin-Rechte starten, von einem USB-Stick ausgeführt, hinterlasse Skype zudem keine Spuren auf dem Wirtssystem.

Mit der UTM-Plattform Limes MF lasse sich das Problem beseitigen, behauptet Hersteller Underground 8. Die angebotenen Appliances bieten eine „Web Filtering-Option“. Die Technik erkennt nicht nur das Skype-Protokoll, sondern auch Daten anderer IM- und Peer-to-Peer-Lösungen.

Ganz und gar verbannen müssen Unternehmen die Web-2.0-Tools allerdings nicht aus dem Unternehmen: Limes MF kann ausgewählten, vertrauenswürdigen Rechnern erlauben, auch weiterhin Skype zu nutzen.

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