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Vblock | vBlock

| Redakteur: Rainer Graefen

Wie geht es mit dem Rechenzentrum weiter? Zur Antwort auf diese Frage haben sich VMware, Cisco und EMC zur VCE-Koalition zusammengefunden und den VBlock in vorerst drei Performance-Varianten

Wie geht es mit dem Rechenzentrum weiter? Zur Antwort auf diese Frage haben sich VMware, Cisco und EMC zur VCE-Koalition zusammengefunden und den VBlock in vorerst drei Performance-Varianten kreiert. Die gemeinsame Absicht ist es, eine standardisierte Architektur auf den Markt zu bringen, die verglichen mit anderen Konzepten die Installation, Konfiguration und Provisionierung von virtuellen Maschinen erleichtern soll. Unter einem Vblock hat man sich eine virtualisierte Infrastruktur vorzustellen, die eine virtuelle Maschine, das gemeinsam genutzte virtuelle Netzwerk und die benötigte virtualisierte Speicherkapazität verschiebt. Mittels Vplex, einem EMC-Produkt, sollen Vblocks auch über Rechenzentrumsgrenzen hinweg an andere Standorte verschoben werden können. Nachfolgend die materielle Basis und die ersten Performance-Zuordnungen der drei Vblocks:

Vblock 0: Die preiswerte Entry-Level-Konfiguration, wird es in zwei Varianten gegen: für Rackmount und für Blade-Server. Der Vblock 0 benutzt Ciscos Unified Computing System, das Cisco Nexus 1000v, EMC Unified Storage inkl. der Security-Tools von RSA und die vSphere-Plattform von VMware. Cisco sieht eine physische Skalierbarkeit von vier bis 16 UCS-Servern der zweiten Generation vor, die Speicherkapazität auf Basis der EMC Celerra NS 120 nutzen. Die Performance reicht nach Angaben von EMC für 300 bis 800 virtuelle Maschinen. Cisco ist ein wenig zurückhaltender und spricht von 128 bis 512 virtuellen Maschinen.

Vblock 1: Die Midrange-Konfiguration unterstützt zwischen 800 und 3.000 virtuelle Maschinen. Der Vblock 1 benutzt Ciscos Unified Computing System, das Cisco Nexus 1000v, Ciscos MDS-Switche, EMC Clariion Storage inkl. der Security-Tools von RSA und die vSphere-Plattform von VMware.

Vblock 2: Die Highend-Konfiguration unterstützt zwischen 3.000 und 6.000 virtuelle Maschinen und ist darüber hinaus erweiterungsfähig. Vblock 2 basiert auf Cisco UCS, Nexus 1000v und MDS, EMC V-Max-Storage inklusive Security-Tools von RSA und der vSphere-Plattform von VMware.

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