DLP-Integration in wenigen Tagen

Vereinfachte Richtlinien-Definition durch McAfee Data Loss Prevention

22.03.2010 | Redakteur: Stephan Augsten

Die neue DLP-Lösung von McAfee soll die Policy-Erstellung für Datenzugriffe künftig vereinfachen.
Die neue DLP-Lösung von McAfee soll die Policy-Erstellung für Datenzugriffe künftig vereinfachen.

Der Security-Anbieter McAfee will seine Data-Loss-Prevention-Lösung überarbeiten. Vor allem die Richtlinien-Festlegung soll sich durch eine Integration in den McAfee ePolicy Orchestrator deutlich vereinfachen. Zu den neuen Funktionen zählen auch das Durchsuchen von Datenbanken sowie eine verbesserte Unterstützung von Microsoft Active Directory.

Aufgrund von Datenklassifizierungsen und Zugriffsanalysen kann sich die Einführung einer Lösung zur Data Loss Prevention (DLP) über mehrere Monate ziehen. Doch dies soll sich mit der neuen McAfee-Lösung ändern. McAfee Data Loss Prevention lässt sich laut Hersteller innerhalb von wenigen Tagen implementieren. Zeit- und kostenspielige Beratungen sowie anschließende Nachbesserungen und Feinjustierungen sollen entfallen.

Die DLP-Lösung von McAfee wird in Form einer gesicherten Appliance mit vorinstallierter Software ausgeliefert. Als zentrale Managementkonsole verteilt der McAfee ePolicy Orchestrator nach der Appliance-Integration die DLP-Software über das gesamte Netzwerk.

Anschließend dient der ePolicy Orchestrator dazu, die Prozesse zur Festlegung von Sicherheitsrichtlinien zu beschleunigen. Die Management-Konsole bietet Funktionen zur Bearbeitung sicherheitsrelevanter Vorfälle, Konfiguration von Komponenten, Reporting und permanenten Überwachung. Zudem zeichnet der ePolicy Orchestrator die Nutzung von Daten chronologisch nach.

Durch Funktionen zur Datenanalyse lässt sich nachvollziehen, wie bestimmte Daten genutzt werden. Auf die entsprechenden Informationen wird bei der Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien zurückgegriffen. So lässt sich jede Security-Policies noch vor der endgültigen Umsetzung anhand von Echtdaten überprüfen. Die aus der Historie heraus gewonnenen Informationen dienen außerdem zur forensischen Untersuchung von Sicherheitsvorfällen.

Laut McAfee arbeitet Data Loss Prevention auch mit den übrigen Hersteller-eigenen Sicherheitslösungen zusammen und ermöglicht so eine automatische und koordinierte Reaktion auf Bedrohungen. Durch die Einbindung von Technologien zur Verwaltung von Zugriffsrechten – zum Beispiel von Adobe und Oracle – lassen sich sensible Daten auch dann schützen, wenn sie das Unternehmen verlassen.

Interessierte Unternehmen erhalten weitere Informationen zu den McAfee-Lösungen zur Data Loss Prevention auf der Hersteller-Webseite.

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