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Leichtfertiger Umgang mit sensiblen Informationen fördert Identitätsdiebstahl Verlust vertraulicher Daten wird Sicherheitsrisiko Nummer Eins

| Redakteur: Martin Hensel

Laut dem Hersteller von Security-Lösungen Sophos nehmen Fälle von Datenverlust und -missbrauch immer mehr zu. Dies wird vor allem vom leichtfertigen Umgang mit sensiblen Informationen begünstigt. Unternehmen und Behörden könnten dies durch achtsamen Umgang mit vertraulichen Daten verhindern.

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Sophos warnt vor zunehmender Bedrohung durch Datenverlust und -missbrauch.
Sophos warnt vor zunehmender Bedrohung durch Datenverlust und -missbrauch.
( Archiv: Vogel Business Media )

In der letzten Zeit häufen sich die Fälle von Datenverlusten und -missbräuchen. Als bekannte Beispiele nennt Sophos den ungewollten freien Zugriff auf Bürgerdaten des Einwohnermeldeamts, mitgeschnittene Polizei-Notrufe auf YouTube und abhanden gekommene Notebooks mit Patientendaten.

Derartige Fälle könnten verhindert werden, wenn Unternehmen ihren Umgang mit digitalen Daten sensibler gestalten würden. Nach einer Sophos-Umfrage vom Oktober 2007 fürchten 70 Prozent der Unternehmen vor allem den Datenverlust per E-Mail oder den versehentlichen Versand vertraulicher Daten.

Laut Sophos seien damit Firmen und Behörden in der Pflicht, ihre Systeme und Daten entsprechend zu schützen. Neben professionellem Endpoint- und E-Mail-Schutz vor Hacker- und Virenangriffen zählt dazu auch der Schutz des Netzwerks vor unbefugten Zugriffen sowie die Verschlüsselung vertraulicher Informationen.

„Wir erwarten leider einen weiteren starken Anstieg der Zahl an gezielten und vornehmlich gegen Unternehmen und Behörden gerichteten Spionage- und Hacker-Attacken“, erläutert Christoph Hardy, Security Consultant von Sophos. Durch mangelnden Datenschutz schaden die Unternehmen und Behörden nicht nur ihrem Image, sondern erschüttern auch das Vertrauen der Gesellschaft in neue Informationstechnologien, ergänzt Hardy.

Sophos empfiehlt daher integrierte Sicherheitslösungen zum Schutz von Endgeräten und Netzwerken. Zudem sollten die Firmen und Behörden IT-Sicherheits- und Datenschutz-Richtlinien definieren und ihre Mitarbeiter im sicheren Umgang mit PC, E-Mail und Internet schulen.

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