Bei Datenverlust drohen Imageschäden und zusätzliche Kosten Verschärfte Anzeigepflicht im Rahmen der 2. Bundesdatenschutznovelle

Redakteur: Stephan Augsten

Bei Datenverlusten und Datenschutzvorfällen müssen Unternehmen mittlerweile nicht mehr nur die Aufsichtsbehörden informieren, sondern auch die Betroffenen. Um drohende Imageschäden von vornherein zu verhindern, richtet der Distributor Intellicomp seine Beratungsdienste und Produkte auf die neuen Anforderungen des Bundesdatenschutzgesetzes aus.

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Mit der BDSG-Novellierung geht seit 1. September eine verschärfte Anzeigepflicht für Datenverluste einher.
Mit der BDSG-Novellierung geht seit 1. September eine verschärfte Anzeigepflicht für Datenverluste einher.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit der neuen, zweiten Datenschutznovelle des http://www.bfdi.bund.de/cae/servlet/contentblob/409518/publicationFile/36986/BDSG.pdf geht gemäß Paragraph §42a eine verschärfte Anzeigepflicht einher. Alle Unternehmen, die personenbezogene Daten speichern und verarbeiten, müssen bei unrechtmäßiger Übermittlung oder Verlust solcher Informationen die Betroffenen sowie die zuständige Aufsichtsbehörde benachrichtigen.

Im Extremfall muss die Öffentlichkeit sogar mittels halbseitiger Anzeigen in mindestens zwei bundesweit erscheinenden Tageszeitungen über den Datenverlust informiert werden. Nach US-amerikanischem Vorbild bezieht sich diese Anzeigepflicht auf persönliche und sensible Daten. Neben Konten- und Kreditkatendaten fallen in diese Kategorie auch:

  • Personenbezogene Daten nach Paragraph 3, Absatz 9 des BDSG – dies sind beispielsweise Angaben zu rassischer und ethnischer Herkunft, zu politischen Überzeugungen oder auch Gewerkschaftszugehörigkeit.
  • Personenbezogene Daten, die einem Berufsgeheimnis unterliegen.
  • Personenbezogene Daten, die sich auf strafbare Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten oder den Verdacht strafbarer Handlungen oder Ordnungswidrigkeiten beziehen.

Die mit der Anzeigepflicht einhergehenden Kostenfaktoren dürfe man nicht unterschätzen, warnt Christian Nowitzki, Geschäftsführer des Distributors Intellicomp. „Eine Investition in entsprechende Lösungen fällt – im Vergleich zu den in einem Ernstfall aufkommenden Kosten – wesentlich geringer aus.“

Schließlich droht neben den finanziellen Aufwendungen zur Schadensbegrenzung und nachträglichen Absicherung der Infrastruktur unweigerlich auch ein großer Imageschaden. „Unser Ziel ist es, Kunden bereits in der Planungsphase individuell zu beraten, geeignete Lösungen zu definieren, sie ganzheitlich abzusichern und so vor Schaden zu bewahren“, so Nowitzki.

Deshalb passt der Value Added Distributor Intellicomp seine Beratungsangebote auf die neuen Erfordernisse an und hat sie auf seiner Consulting-Website zusammengefasst. Neben der Beratung bietet Intellicomp seinen Partnern und Kunden auch Sicherheitslösungen für einen gesetzeskonformen Datenschutz an.

Hierzu gehören unter anderem Produkte für Verschlüsselung und Data Leakage Prevention. Auch das eigene Produkt IntelliArchive wurde auf die neuen BDSG-Vorgaben ausgerichtet und ist ab sofort in einer aktualisierten Version verfügbar.

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