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Brabbler rät zu Apps mit kontrollierbarem Datenaustausch Verschlüsselte Datenräume bremsen CIA

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit verschlüsselten Datenräumen können sich Anwender gegen die jüngst von Wikileaks enthüllten Hacking-Tools der CIA wehren – sagt das Start-up Brabbler, will aber auch damit keinen hundertprozentigen Schutz versprechen.

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Das Start-up Brabbler arbeitet an einer verschlüsselten Kommunikationsplattform.
Das Start-up Brabbler arbeitet an einer verschlüsselten Kommunikationsplattform.
(Bild: © - kras99 - Fotolia.com)

Jüngste Wikileaks-Enthüllungen dokumentieren ein besonders „perfide[s] Vorgehen“ der CIA, gegen das es keinen hundertprozentigen Schutz gibt – brüskiert sich das Start-up Brabbler. Demnach nutzt der US-Auslandsnachrichtendienst bislang unbekannte Sicherheitslücken in mobilen Betriebssystemen, um Nutzer auszuspähen.

Allerdings könnten Anwender das Risiko ausgespäht zu werden deutlich minimieren. Weil eingeschleuste Schadsoftware vertrauliche Daten bereits vor deren Versand und direkt auf Mobiltelefonen auslesen könne, brauche es zur Abwehr Apps mit einem sehr hohen Sicherheitsstandard. Anwendungen sollten demnach als verschlüsselter Datenraum konzipiert sein sowie einen sehr dezidierten, vom Nutzer kontrollierbaren Datenaustausch anbieten, rät Karsten Schramm, Aufsichtsratsvorsitzender der Brabbler AG.

Es steht zu vermuten, dass auch die von Brabbler geplante App für mehr „Privatsphäre und Vertraulichkeit in der digitalen Kommunikationswelt“ derlei Ansprüchen genügen könnte. Laut einer im vergangenen Dezember an interessierte Nutzer verschickten E-Mail soll die Lösung eine Verschlüsselungstechnik nach aktuellem Stand der Technik beinhalten und somit umfassend vor Spähangriffen schützen.

Die zunächst für Herbst 2016 geplante Lösung wird voraussichtlich dieses Frühjahr in den Betatest gehen.

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