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Extreme Networks nutzt akquirierte Technologien Vollautomatisierte Secure-Networking-Lösung

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Extreme Networks möchte den Zeit- und Ressourceneinsatz für die Verwaltung komplexer Netzwerke reduzieren. Extreme Automated Campus sei flexibler als traditionelle Netzwerklösungen und biete zudem den Vorteil der Plug-and-Play-Installation.

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Der VSP 8600 ist Extreme Networks zufolge ein sieben Höheneinheiten großer Core-Switch mit einer Switching-Kapazität von 21 TBit/s.
Der VSP 8600 ist Extreme Networks zufolge ein sieben Höheneinheiten großer Core-Switch mit einer Switching-Kapazität von 21 TBit/s.
(Bild: Extreme Networks)

Zwei Monate nach dem Abschluss der Übernahme des Netzwerkgeschäfts von Avaya kombiniert Extreme Automated Campus die Fabric-Connect-Infrastruktur von Avaya mit dem Extreme Management Center sowie den Support-Services von Extreme Networks. Nach Angaben des Netzwerkausrüsters hätten mehr als 1500 Installationen in unterschiedlichsten Branchen bewiesen, dass Fabric Connect elfmal schneller einsatzbereit sei als andere Netzwerklösungen. Zudem lasse sich die Zeit für Fehlerbehebungen durchschnittlich um den Faktor sieben senken.

Extreme Networks habe seine Lösungen für LAN- und WLAN-Netzwerke in die Fabric-Connect-Architektur integriert, um Kunden mehr Flexibilität bei der Weiterentwicklung ihrer Netzwerke zu bieten. Im Gegenzug habe man das Netzwerkportfolio von Avaya in das Extreme Management Center integriert, sodass Kunden einen kompletten Überblick über ihr gesamtes Netzwerk sowie über Anwender und Applikationen erhalten.

Für Fabric Connect werden zwei neue Hardwareplattformen für 10/40/100-GBit/s-Leistungen bei Aggregations- und Core-Umgebungen in komplexen Netzwerkinfrastrukturen angeboten: der modulare, zwei Höheneinheiten große Core-Switch VSP 8404C mit vier Anschluss-Slots für hohe Flexibilität sowie der sieben Höheneinheiten große Core-Switch VSP 8600, der nach Herstellerangaben eine Switching-Kapazität von 21 TBit/s bietet.

Bei Extreme Automated Campus handelt es sich Extreme Networks zufolge um die einzige komplett automatisierte Enterprise-Netzwerklösung auf dem Markt – mit einer durchgängigen policybasierten und fabricfähigen Architektur für Core-Umgebungen bis hin zum Netzwerkzugang durch Wireless LAN. Dank einer Reihe von Zero-Touch Richtlinien und Netzwerkfunktionen ermögliche sie zudem echte dynamische Services.

Für mehr Sicherheit nutzt die Automated-Campus-Lösung Hypersegmentierung, um wichtige Anwendungen, Informationen oder Anwender zu isolieren oder zu schützen. Hypersegmente, so der Hersteller, könnten wesentlich leichter und mit höherer Skalierbarkeit implementiert werden, als herkömmliche Netzwerktechnologien. Zur Überwachung der Zugriffe von Nutzern und Endgeräten auf die Hypersegmente nutze man zentralisierte, rollenbasierte Richtlinien. IT-Manager könnten zentralisierte Richtlinien für bis zu 200.000 Nutzer und Geräte erstellen und so handlungsorientierte Erkenntnisse mit anpassbaren Signaturen für mehr als 7.000 Anwendungen erhalten. Außerdem lasse sich das Extreme Management Center durch offene APIs in Lösungen von Drittanbietern integrieren.

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