Neue Herausforderungen

Was das Internet der Dinge anders macht

| Autor / Redakteur: Oliver Schonschek / Stephan Augsten

Die stetig zunehmende Vernetzung im Internet der Dinge wird das Thema IT-Sicherheit deutlich komplexer machen.
Die stetig zunehmende Vernetzung im Internet der Dinge wird das Thema IT-Sicherheit deutlich komplexer machen. (Bild: iconimage - Fotolia.com)

IT und Internet dringen in immer weitere Anwendungsgebiete vor, die IT-Sicherheit versucht Schritt zu halten. Wie schwierig dies ist, zeigt insbesondere das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT).

Rund 70 Milliarden US-Dollar soll der Umsatz mit dem „Internet der Dinge“ bereits im Jahr 2015 betragen, in 2020 sollen es laut Gartner über 260 Milliarden US-Dollar sein. Basis dieser Umsätze sind rund 5 Milliarden vernetzter Geräte, die für 2015 erwartet werden, eine Zunahme um 30 Prozent im Vergleich zu 2014.

Bis 2020 sind es dann 25 Milliarden Geräte, die mit dem Internet und untereinander im Austausch stehen können, so die Marktforscher. Was sich da vernetzt und mit dem Internet verbindet, sind nicht etwa weitere PCs, Tablets oder Smartphones. Es sind Autos, Fernseher, Kühlschränke und Fitness-Geräte, um nur einige Beispiele zu nennen.

Auch wenn die zunehmende Vernetzung innerhalb der Unternehmen den meisten Umsatz beitragen wird, sind es die privaten Geräte und Anwendungen, die für die großen Stückzahlen sorgen. Das größte Wachstum erwartet Gartner im Markt für vernetzte Fahrzeuge.

Autos werden zu rollenden Computern

Die Möglichkeiten, die eine Vernetzung von Automobilen mit sich bringt, sind vielfältig: Automatische Schadensmeldungen an den Abschleppdienst und die Werkstatt, internetgestützte Navigation und WLAN im Auto sind bereits seit einiger Zeit verfügbar. Neu hinzu kommt nun aber der Datenaustausch mit weiteren Partnern wie der KFZ-Versicherung, und das autonome Fahren rückt ebenfalls näher.

So hilfreich zum Beispiel Notruf-Funktionen wie eCall auch sind, die steigende Vernetzung in Fahrzeugen bleibt nicht ohne mögliche Nebenwirkungen. Nicht ohne Grund wurde anlässlich des Safer Internet Day 2015 das Thema „Wohin geht die Fahrt? - Datenschutz und Datensicherheit im vernetzten Auto“ in den Fokus gestellt. „Es darf keinen „gläsernen Autofahrer“ geben. Wir brauchen technische Neuerungen. Wir brauchen dabei aber ein Angebot mit hohen Datenschutz- und Datensicherheitsstandards“, so der Bundesverbraucherschutzminister.

Die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz haben bereits konkrete Forderungen an den Datenschutz im Kraftfahrzeug gestellt. Neue Datenrisiken bringen aber nicht nur die vernetzten Fahrzeuge mit sich, sondern das Internet der Dinge an sich.

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