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Kommentar von Stéphane Estevez, Quantum Was jeder CIO über Datensicherung in virtuellen Umgebungen wissen sollte

| Autor / Redakteur: Stéphane Estevez / Nico Litzel

Die Virtualisierung ist zum Fundament einer modernen Infrastruktur geworden. Doch der Trend hat seine Tücken, denn Datensicherungslösungen für virtuelle Umgebungen müssen sich erst noch bewähren. Es geht um Kosten, Komplexität, Leistungsfähigkeit und Kompatibilität – und warum IT-Entscheider wie Controller denken müssen.

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Szenarien der Sicherung und Vorhaltung virtueller Daten
Szenarien der Sicherung und Vorhaltung virtueller Daten
(Bild: Quantum)

Es gibt heute kaum mehr eine Unternehmens-IT, die nicht auf Virtualisierung setzt. Gartner schätzt, dass sich der Anteil von Servervirtualisierung in Unternehmen bis 2016 auf 80 Prozent verdoppeln wird. Jeder dritte IT-Entscheider setzt heute bereits auf diese Technik, erläutert das Analystenhaus. Längst wird Virtualisierung als das Fundament einer modernen Infrastruktur gesehen.

Doch der Trend hat auch seine Tücken: Der rasante Anstieg von Virtualisierungs-Tools stellt Anwender vor die Herausforderung, neue Lösungen für die Archivierung und die Datensicherung zu finden. Das bescheinigen auch die IT-Marktforscher der Enterprise Strategy Group (ESG). In einer aktuellen Studie fanden sie heraus, dass für die große Mehrheit der Anwender von Virtualisierungstechniken (60 Prozent) das Problem der Datensicherung 2013 höchste Priorität hat.

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Während es für „traditionelle“ Daten zahlreiche Sicherungsmöglichkeiten gibt, müssen sich Lösungen für virtualisierte Daten erst noch bewähren: Ein Drittel aller Unternehmen ist bereit, den Anbieter ihrer Backup-Software aufgrund der Faktoren Kosten, Komplexität und Leistungsfähigkeit zu wechseln, heißt es in einem weiteren Bericht von Gartner. Je wichtiger Leistungsfähigkeit und Effizienz werden und je mehr Lösungen und Anbieter es auf dem Markt gibt, umso essenzieller wird ein weiterer Faktor: die Kompatibilität. Doch welche neuen Wege gibt es, um die Herausforderungen bei der Sicherung virtualisierter Daten zu meistern? Kosten, Komplexität, Flexibilität, Leistungsfähigkeit und Kompatibilität – fünf Faktoren, die es zu untersuchen gilt.

Kosten dämpfen

ESG-Gründer und Senior Analyst Steve Duplessie erklärte kürzlich, er sei „erstaunt, dass so unspektakuläre Routinen wie die Datensicherung Kunden noch immer vor große Probleme stellen“. Die zunehmende Bedeutung von Virtualisierung trägt sicherlich nicht zur Vereinfachung der Lage bei. Zur Sicherung ihrer virtuellen Daten denken Anwender häufig über eine traditionelle Backup-Anwendung nach. Nur kann diese beim Management virtueller Daten schnell sehr kostspielig werden.

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