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Projekt Padiofire Web-2.0-Firewall mit intelligenter Lastverteilung auf mehrere Systeme

| Redakteur: Stephan Augsten

Vermehrt wird Schadcode über Web-2.0-Anwendungen verteilt. Aufgrund ineinander verschachtelter Protokolle ist es aber nicht einfach, entsprechende Angriffe zu erkennen. Im Rahmen des Forschungsprojekts Padiofire nehmen sich GeNUA, die Brandenburgischen Universität Cottbus und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg dieses Problems an.

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Beim Projekt Padiofire ist GeNUA dafür verantwortlich, die Web-Application-Scans der Firewall zu beschleunigen.
Beim Projekt Padiofire ist GeNUA dafür verantwortlich, die Web-Application-Scans der Firewall zu beschleunigen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Anfang Juli hat GeNUA zusammen mit der Brandenburgischen Universität Cottbus (BTU) und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) das Projekt Padiofire gestartet. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll dabei eine neue Firewall zur umfassenden Prüfung externer Web-2.0-Anwendungen entwickelt werden.

Zwar sind bisherige Firewalls durchaus dazu in der Lage, den Inhalt der grundlegenden Protokolle auf schädliche Inhalte hin zu prüfen. Probleme bereitet es aber, Webapplikationen zu prüfen, deren Protokolle auf Anwendungsebene ineinander verschachtelt sind. Genau diese Schwächen sollen mit dem Projekt Padiofire der Vergangenheit angehören.

Damit sich die Scan-Prozesse nicht negativ auf Performance und Anwender-Erfahrung auswirken, wird die Firewall ihre Last intelligent auf mehrere Systeme verteilen. Genau hier kommt der Security-Hersteller GeNUA ins Spiel, der eine asynchrone Koppelung von Firewall und Analysemechanismen realisieren will.

Aktuell ist GeNUA auch in das Forschungsprojekt Sunshine involviert, das mit dem Ziel initiiert wurde, die Sicherheit der VoIP-Kommunikation zu steigern. Beide Projekte werden zwei Jahre lang vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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