CeBIT 2010: Antispameurope stellt Webfilter „In the Cloud“ vor

Webfilter als kostengünstiger Managed Service von Antispameurope

18.02.2010 | Redakteur: Peter Schmitz

Der neue Antispameurope Webfilter Service sperrt Phishing-Webseiten, URLs über die Malware verbreitet wird und auch den Zugang zu unerwünschten Seiten.
Der neue Antispameurope Webfilter Service sperrt Phishing-Webseiten, URLs über die Malware verbreitet wird und auch den Zugang zu unerwünschten Seiten.

Antispameurope bringt ab März einen Webfilter Service „in the Cloud“ auf den Markt. Der Managed Service blockt gefährliche und unerwünschte Webseiten, ohne dass Hard- oder Software installiert werden muss. Der Service ist vor allem für Unternehmen interessant, die ihr Firmennetz wirksam vor Gefahren aus dem Web schützen wollen und auf eine kostengünstige und komfortable Lösung setzen.

Wie bei Managed Services üblich sind für den Webfilter weder eine lokale Installation noch Updates notwendig. Stattdessen wird der gesamte Web-Datenverkehr über die mehrfach gesicherten Rechenzentren von Antispameurope geleitet und dort auf potenziell gefährliche Inhalte untersucht. Antispameurope nutzt dabei auch Informationen, die aus der Verarbeitung von Spammails stammen.

„Links auf gefährliche Websites werden häufig per E-Mail verbreitet. Aus der Analyse dieser Daten gewinnen wir wertvolle Erkenntnisse über Websites mit potenziell gefährlichen Inhalten“, erklärt Daniel Hofmann, Geschäftsführer von Antispameurope. Ein integrierter Virenscanner erkennt zusätzlich, wenn Viren oder Trojaner heruntergeladen werden. Die digitalen Schädlinge werden so bereits geblockt, bevor sie das Firmennetz des Kunden erreichen können.

„Online-Kriminelle versuchen immer häufiger, ihre gefährlichen und illegalen Inhalte über normale Webseiten unters Volk zu bringen“, so Daniel Hofmann. Was für Privatnutzer ein Risiko sei, stelle sich für Unternehmen als ernste Gefahr mit kostspieligen Folgen dar. „Datenverluste, Image-Schäden und Schadensersatzforderungen sind nicht selten das Ergebnis von Web-Angriffen, die manchmal überhaupt nicht bemerkt werden!“

Schutz vor Phishing-Sites und unerwünschten URLs

Der neue Antispameurope Webfilter Service sperrt auch den Zugang zu Seiten, die nicht erwünscht sind: So können Arbeitgeber die Nutzung des Internetzugangs am Arbeitsplatz so regulieren, dass keine illegalen Inhalte über den Firmenserver abgerufen werden. Welche Inhalte als unerwünscht gelten, lässt sich mithilfe von 15 Themenbereichen und mit jeweils bis zu 18 Unterpunkten festlegen.

Die Berechtigungen können für alle Nutzer gelten, für frei konfigurierbare Benutzergruppen oder zielgenau für einzelne Benutzer eingestellt werden. Im Fall einer Sperrung können Nutzer eine Freigabe der Seite anfordern – die dann einfach per Mausklick durch den Administrator im Control Panel bestätigt und in einer Whitelist gespeichert werden kann. Die webbasierte Oberfläche identisch zu dem Interface, das Antispameurope-Kunden bereits von den E-Mail-Services kennen.

Datenschutzgerechte Auswertungen zur Internetnutzung inklusive

Über das integrierte Statistik-Tool können Unternehmen auch wertvolle Erkenntnisse über die Internetnutzung gewinnen: Geblockte Webseiten werden ebenso aufgeführt wie die am häufigsten aufgerufenen Webseiten, übersichtlich sortiert nach Kategorien. Konform zu Anforderungen des Datenschutzes sind allerdings nur Sammelstatistiken verfügbar. Eine Aufzeichnung des Nutzungsverhaltens einzelner Nutzer ermöglicht der Service nicht.

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