Eleven-Frühjahrsumfrage zur E-Mail- und Spam-Gefahr 2013

Wie IT-Entscheider über E-Mail-Sicherheit denken

| Redakteur: Stephan Augsten

Niemand glaubt, dass sich die E-Mail-Gefahrenlage über kurz oder lang entspannt.
Niemand glaubt, dass sich die E-Mail-Gefahrenlage über kurz oder lang entspannt. (Bild: Eleven Research)

Deutsche IT-Entscheider erwarten hinsichtlich der E-Mail-Bedrohung keine Besserung, wie Eleven bei der Frühjahrsumfrage 2013 herausgefunden hat. Die größte Gefahr geht nach Einschätzung der Befragten von Drive-by-Infektionen, Spear Phishing und Malware-behafteten Mails aus.

Auf lange Sicht erwartet etwa die Hälfte (49,2 Prozent) der deutschen IT-Entscheider nicht, dass sich die Gefahrenlage bei den E-Mails entspannt. Weitere 46 Prozent rechnen sogar mit einer weiteren Zunahme der Gefahrenlage, wie der E-Mail-Sicherheitsanbieter Eleven herausgefunden hat.

Mit einem geringeren Risiko rechnete kein einziges befragtes Unternehmen, was angesichts der Gefahrenlage 2012 wenig verwundert: 88,9 Prozent gaben an, die Bedrohung durch Spam und gefährliche E-Mails sei gleich geblieben oder habe sich erhöht. Ein knappes Zehntel der Befragten meinte, die Gefahr sei zurückgegangen.

Das größte Risiko geht den Umfrageteilnehmern zufolge von E-Mails aus, die auf manipulierte oder extra erstellte Webseiten mit Drive-by-Malware verlinken (41,3 Prozent der Antworten). Auf der Rangliste der gefährlichsten E-Mail-Bedrohungen folgen Spear Phishing (17,5 Prozent), Nachrichten mit unbekannter Malware (17,5 Prozent) und Angriffe auf mobile Endgeräte (14,3 Prozent).

Die E-Mail ist nicht wegzudenken

Den Bedarf an adäquaten Sicherheitsmechanismen belegt die Frage nach dem Stellenwert der E-Mail: 90,5 Prozent der Befragten glauben, dass die E-Mail eine Zukunft als als geschäftliches Kommunikationsmittel habe, 3,2 Prozent sehen in der E-Mail ein Auslaufmodell.

Noch mindestens drei weitere Jahre werde die E-Mail das wichtigste Kommunikationsmittel sein, glauben gut drei Viertel der IT-Entscheider. Je 6,3 Prozent sprachen sich hier für Instant Messaging und soziale Netzwerke aus.

Wichtigstes Auswahlkriterium für die E-Mail-Sicherheitslösung ist im Übrigen nicht mehr die Spam-Erkennungsrate, sondern vielmehr das Vermeiden fälschlicher Spam-Kategorisierungen. Knapp die Hälfte der Befragten nannte die False-Positive-Rate einer E-Mail-Sicherheitslösung als wichtigstes Auswahlkriterium, für die Erkennungsrate votierten 23,6 Prozent.

Weitere Erkenntnisse aus der Frühjahrsumfrage finden sich im Eleven Security Blog.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 38858890 / DDoS und Spam)