Cloud-basierte Mails

Zero-Day-Schutz für Microsoft Office 365

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit SandBlast Cloud soll die Cloud-basierte Mail als potenzielles Einfallstor für Malware wegfallen.
Mit SandBlast Cloud soll die Cloud-basierte Mail als potenzielles Einfallstor für Malware wegfallen. (Bild: Check Point)

Im Bereich der E-Mail-Kommunikation setzen sich immer häufiger Cloud-basierte Lösungen wie Office 365 durch. Check Point Software will entsprechende Mail-Nutzer mit der neuen SandBlast-Cloud schützen.

Cloud-Infrastrukturen werden mittlerweile gerne für E-Mails genutzt. Mit der SandBlast-Cloud will Check Point Software verhindern, dass auf diesem Wege Malware den Weg ins Unternehmen findet.

Die SandBlast-Cloud schützt Anwender von Microsoft Office 365 vor modernen Bedrohungen wie Ransomware und APTs. Zu den Erkennungsmöglichkeiten gehören eine Emulation auf CPU-Ebene sowie Threat-Extraction-Funktionen. Diese Mechanismen sollen verhindern, dass unbekannte Malware und Zero-Day-Bedrohungen die Endnutzer überhaupt erreichen.

SandBlast entfernt beispielsweise potenzielle Bedrohungen wie aktive Dokumentinhalte. Ausgeliefert wird zunächst nur eine Schriftsatz-Kopie des Dokuments. Kann eine Gefahr ausgeschlossen werden, darf der Nutzer nach einer vollständigen Analyse auch auf das Originaldokument zugreifen.

Indem Check Point verhindert, dass Schaddateien den Nutzer erreichen, schaltet der Hersteller den größten Angriffsvektor aus. Denn laut dem 2016 Verizon Data Breach Investigations Report sind E-Mail-Anhänge der gängigste Angriffsweg: E-Mail-Nutzer öffnen demnach zwölf Prozent der bösartigen Anhänge, die sie erhalten – und dies im Schnitt innerhalb von drei Minuten und 45 Sekunden.

Check Point Software verspricht, dass sich die SandBlast Cloud nahtlos mit Microsoft Office 365 integriert. Die Lösung soll ab Sommer 2016 erhältlich sein.

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