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ZFS | Zeta File System

| Redakteur: Rainer Graefen

ZFS ist ein Solaris-Dateisystem, das physische Daten in Speicher-Pools ablegt. Statt eines Volume Managers, der mehrere Datenspeichergeräte in einem Dateisystem adressiert und vorher

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ZFS ist ein Solaris-Dateisystem, das physische Daten in Speicher-Pools ablegt. Statt eines Volume Managers, der mehrere Datenspeichergeräte in einem Dateisystem adressiert und vorher definiert werden muss, fasst ZFS Datenspeichergeräte automatisch in Speicher-Pools zusammen.

Auf diese Weise lässt sich ZFS als Global Name Space verwenden, der nicht auf bestimmte Speichergeräte beschränkt ist und die gesamte Festplattenkapazität des Speicherpools nutzen kann.

Das bedeutet, es liegt kein an anderer Stelle benötigter Speicherplatz brach und auch die Probleme, die sonst bei der Partitionierung oder beim Provisioning auftreten entfallen.

ZFS ist ein so genanntes transaktionales Dateisystem, das Daten mithilfe der Copy-on-Write-Semantik verwaltet. Bei diesem Verfahren werden niemals Daten überschrieben, und jegliche Folge von Vorgängen wird entweder vollständig ausgeführt oder ganz ignoriert.

Durch diese Vorgehensweise ist sicher gestellt, dass selbst bei harten Störungen wie einem Stromausfall oder Systemabsturz das Dateisystem nicht zu Schaden kommt. Jede abgebrochene Transaktion lässt sich zum Ausgangspunkt zurückführen.

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