Intel-Studie zur Sicherheit von Unternehmensdaten

Zu sorglos bei der Datensicherheit

| Redakteur: Heidemarie Schuster

Je mehr mobile Devices eingesetzt werden, desto mehr EInfalltore für Cyber-Kriminelle gibt es.
Je mehr mobile Devices eingesetzt werden, desto mehr EInfalltore für Cyber-Kriminelle gibt es. (Bild: © frank peters - Fotolia)

80 Prozent der Deutschen denken beim mobilen Arbeiten nicht an die Sicherheit der Unternehmensdaten, fast alle (79 Prozent) vertrauen darauf, dass ihr Arbeitgeber sowohl im Büro als auch unterwegs alle notwendigen Maßnahmen vornimmt, um sensible Daten zu schützen. Das ergab eine Umfrage von Intel.

Zwar wird oft darüber gesprochen, dafür interessieren tun sich aber nur die wenigsten. Die Rede ist von der Sicherheit der Unternehmensdaten. Intel Security hat in einer Umfrage herausgefunden, dass sich 80 Prozent der Deutschen, die unterwegs arbeiten, keine Sorgen um die Sicherheit der Unternehmensdaten machen. 79 Prozent vertrauen darauf, dass ihr Arbeitgeber sowohl im Büro als auch unterwegs alle notwendigen Maßnahmen vornimmt, um sensible Daten zu schützen. Diese Aufgabe wird allerdings immer schwieriger: Aktuell nutzen 72 Prozent der deutschen Arbeitnehmer ihre Dienstgeräte, wie Smartphone und Laptop, auch für private E-Mails. 81 Prozent gehen zu Hause ins Internet, um Dienstliches zu erledigen.

„Mit der Verbreitung mobiler Geräte gibt es immer mehr Einfallstore für Cyber-Kriminelle und Datendiebe. Die Aufgabe, wichtige Unternehmensdaten und auch private Daten der Mitarbeiter zu schützen, wird immer schwieriger für die Unternehmens-IT“, sagt Hans-Peter Bauer, Vice President Central Europe bei Intel Security.

Trennung zwischen Privatem und Beruflichen?

Trotz vorhandener Sicherheitsbedenken nutzt jeder vierte Umfrageteilnehmer (24 Prozent) ungesicherte öffentliche WLAN-Netze mit dem dienstlichen Laptop. Mobiles Arbeiten und Konzepte wie Bring Your Own Device (BYOD) werden von vielen Angestellten sogar als selbstverständlich angesehen. 68 Prozent der Befragten nutzen bereits hauptsächlich Smartphone, Tablet oder Wearable bei der Arbeit. Ebenfalls 68 Prozent erwarten von ihrer Firma, verstärkt in Richtung Wearables und private Geräte für die Arbeit zu gehen. Die zunehmende Bedeutung des Internets der Dinge und die damit einhergehende Vernetzung vieler weiterer Geräte wird diese Entwicklung noch stärker vorantreiben.

Herausforderung für Arbeitgeber

Die Umfrage zeigt auf, dass viele Mitarbeiter ihre privaten Verhaltensweisen am Laptop, Smartphone und Co. oft eins zu eins auf die Arbeit übertragen und damit mehr von der IT-Sicherheit ihrer Arbeitgeber erwarten, als diese leisten kann. „Heutzutage reicht es für Unternehmen nicht mehr aus, einzelne Sicherheitslösungen gegen die verschiedenen Bedrohungen einzusetzen“, so Bauer. „Genau wie die vielen verschiedenen Geräte müssen auch die Sicherheitsprodukte untereinander kommunizieren, um gegen fortschrittliche Angriffe über die unterschiedlichsten Einfallstore gewappnet zu sein.“

Über die Umfrage

Die Online-Umfrage fand zwischen dem 19. November und 02. Dezember 2014 statt und richtete sich an Büroangestellte, die das Internet bei der Arbeit nutzen. Befragt wurden jeweils 200 Teilnehmer in Deutschland, Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Japan, Indien, Brasilien, Mexiko und Kanada sowie 300 Umfrageteilnehmer in den USA

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