Hitachi bringt alternative Biometrie-Lösung mit Adern-Erkennung nach Europa Zuverlässige und sichere Authentifizierung durch Fingerkuppen-Sensor
Auf Basis einer Technik, die die Lichtdurchlässigkeit im Finger misst, hat Hitachi ein Verfahren zur biometrischen Erkennung von Venenmustern entwickelt. Diese soll nicht nur eine hohe Zuverlässigkeit bieten, sondern auch preiswerter als herkömmliche Techniken wie Gesichtsfeld- oder Iris-Erkennung sein.
Der biometrische Handsensor wurde primär zur Authentizierung von PC-Logins entwickelt, findet aber nach Herstellerangaben auch Einsatz bei der Legitimierung am Bankautomaten. Denkbar sind auch andere Zugangsprüfungen etwa zum Öffnen von Autos.
Die Technologie zur biometrischen Identifikation, die das Muster der Blutgefäße an den Fingern nutzt, wurde von Hitachi bereits auf der CeBIT 2006 gezeigt. Allerdings waren darauf basierende Devices des japanischen Herstellers bislang noch nicht in Europa erhältlich.
Hitachi forscht eigenen Angaben zufolge bereits seit zehn Jahren im Bereich biometrischer Zugangslösungen. Heute stellt dies eine Kerntechnologie im Geschäftsfeld Sicherheit der Hitachi-Gruppe dar.
Fälschungssicheres Biometrie-Merkmal
Im Gegensatz zu anderen biometrischen Verfahren wie Fingerabruck-, Augen- oder Gesichtsfelderkennung soll eine Fälschung beim Venenscan eines Fingers um einiges schwieriger zu bewerkstelligen sein. Schließlich scannt das System innere Bereiche des Körpers.
Hitachi plant, das Device zur biometrischen Venenerkennung in Kürze weltweit anbieten zu können, auch ein Software Development Kit zur Integration in bestehende Systeme soll erhältlich sein. Über Preise macht das Unternehmen bislang keine Angaben.
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