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Best Practices zur Absicherung der IT-Infrastruktur

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Eine Checkliste für die Sicherheitshygiene

Einer der wichtigsten Wege, die Unternehmen beschreiten können, um ihre Abwehr entscheidend zu verbessern, besteht darin, eine Checkliste für grundlegende Sicherheitshygiene zu erstellen und akribisch einzuhalten. Meine Liste sieht so aus:

  • Sicherheits-Patches schnell installieren, damit die Software up to date bleibt,
  • Software-Konfigurationen härten,
  • Admin-Rechte für die Nutzer beschneiden,
  • 2-Faktor-Authentifizierung für Fernzugriffsdienste verwenden,
  • Voreingestellte Administratorkennwörter ändern,
  • und schließlich: Websurfen mit Admin-Konten unterbinden.

In ähnlicher Weise haben auch das Centre for the Protection of National Infrastructure in Großbritannien und das Center for Strategic & International Studies (CSIS) in den USA eine Top-20-Liste der kritischen Sicherheitskontrollen veröffentlicht. Angeführt wird die Liste von der Inventarisierung aller autorisierten und nicht autorisierten Geräte und Anwendungen, sicheren Konfigurationen für Hardware und Software sowie kontinuierlichen Schwachstellenanalysen und -beseitigungsmaßnahmen.

Das US-Außenministerium, die NASA, Goldman Sachs, OfficeMax und andere Organisationen befolgen diese Top-20-Liste bereits und erzielen damit Resultate. Das Außenministerium etwa hat die Richtlinien bei 40.000 Computern an 280 Standorten weltweit angewandt und festgestellt, dass es damit das Risiko für die betreffenden Computer in den ersten neun Monaten um 90 Prozent senken konnte.

In Australien meldete das Ministerium für Industrie, Innovation, Wissenschaft, Forschung und tertiäre Bildung, dass es 85 Prozent aller früheren Zwischenfälle eliminieren sowie Malware blockieren konnte, die zuvor unentdeckt geblieben wäre – und das, ohne zusätzliche Software zu kaufen oder den Endnutzern mehr Beschränkungen aufzuerlegen.

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