Zero Trust ohne Client Cato Networks erweitert ZTNA mit Browser-Erweiterung für BYOD

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Mit einer Chrome-Erweiterung dehnt Cato Networks seinen Zero-Trust-Ansatz auf nicht verwaltete Geräte aus. Der Zugriff erfolge ohne VPN oder dedizierte Unternehmensbrowser und unterliege denselben Richtlinien wie verwaltete Endgeräte.

Ofir Agasi, Chief Product Officer bei Cato Networks, betont, die Browser-Erweiterung ermögliche sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen – ohne zusätzliches Management-Tool.(Bild:  Cato Networks)
Ofir Agasi, Chief Product Officer bei Cato Networks, betont, die Browser-Erweiterung ermögliche sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen – ohne zusätzliches Management-Tool.
(Bild: Cato Networks)

Cato Networks hat seinen Zero-Trust Network Access (ZTNA) um eine Browser-Erweiterung ergänzt. Die neue Cato Browser Extension ermögliche Nutzern von nicht verwalteten Geräten – etwa privaten Laptops im BYOD-Kontext oder Rechnern von Dienstleistern – den sicheren Zugriff auf Unternehmensressourcen über die Cato SASE Cloud Platform.

Damit adressiere das israelische Unternehmen ein zentrales Problem moderner Hybridarbeit: Der wachsende Anteil von Geräten außerhalb der zentralen IT-Kontrolle erhöht das Risiko für Datenlecks und erschwert die Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Laut dem 2025 Data Breach Investigations Report von Verizon waren 46 Prozent der kompromittierten Systeme nicht verwaltet.

„Nicht verwaltete und BYOD-Geräte werden nicht verschwinden. Sie sind nach wie vor die schwächsten Glieder in der Unternehmenssicherheit“, erklärt Ofir Agasi, Chief Product Officer bei Cato Networks. Die Browser-Erweiterung solle „einfachen Zugriff für Benutzer und vollständige Richtlinienkontrolle für die IT“ bieten – ohne zusätzliche Verwaltungswerkzeuge.

Die Cato Browser Extension ist eine native Erweiterung für Google Chrome und könne innerhalb weniger Minuten aktiviert werden. Eine separate Softwareinstallation sei nicht nötig. Sie setze dieselben ZTNA-Richtlinien um, die bereits für verwaltete Geräte gelten, und füge sich in das zentrale Policy-Framework von Cato ein.

Im Gegensatz zu dedizierten Unternehmensbrowsern arbeite die Erweiterung mit Standardbrowsern und reduziere so den Aufwand für IT-Teams. Über die Plattform Cato SSE 360 sollen sämtliche Zugriffe – egal ob über Clients, Browser oder Cato-Sockets – einheitlich protokolliert und durch Sicherheitsfunktionen wie FWaaS, SWG, CASB, NGFW, DLP und Advanced Threat Prevention abgesichert werden.

Durch die Vereinheitlichung des Zugriffs will Cato eine konsistente Security Posture und einfachere Auditfähigkeit ermöglichen. Unternehmen sollen Richtlinien identitätsbasiert über alle Gerätetypen hinweg durchsetzen können, während separate Tools für VPN oder Punktlösungen entfallen.

Die Browser-Erweiterung ist ab sofort verfügbar und in der bestehenden, benutzerbasierten Lizenzierung für Cato ZTNA enthalten. Zusätzliche Lizenzen oder SKUs seien nicht erforderlich.

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