Nach Veröffentlichung der Bitkom-Studie China weist Vorwurf von Cyberangriffen scharf zurück

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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China weist Vorwürfe deutscher Unternehmen zurück, dass massenhaft Cyberangriffe aus dem Land gesteuert würden. Dem Bitkom zufolge konnten 46 Prozent der cyberkriminellen Handlungen nach China zurückverfolgt werden.

Nachdem der Bitkom seine Wirtschaftsschutz-Studie 2025 vorgestellt hat, äußert sich die chinesische Regierung dazu.(Bild:  BirgitKorber - stock.adobe.com)
Nachdem der Bitkom seine Wirtschaftsschutz-Studie 2025 vorgestellt hat, äußert sich die chinesische Regierung dazu.
(Bild: BirgitKorber - stock.adobe.com)

„Die chinesische Regierung lehnt alle Formen von Cyberangriffen entschieden ab und bekämpft sie im Einklang mit dem Gesetz“, heißt es in einer Stellungnahme der chinesischen Botschaft in Berlin. „Hackeraktivitäten werden in China weder gefördert, unterstützt noch geduldet. Cyber­sicherheit ist eine globale Herausforderung, und tatsächlich ist China eines der Hauptopfer von Cyberangriffen.“ China reagiert damit auf die jüngst veröffentlichte Wirtschaftsschutz-Studie des Branchenverbandes Bitkom. Dafür hatte der Digitalverband mehr als 1.000 Unternehmen befragt. Demnach sind sich 87 Prozent der befragten Führungskräfte sicher, dass ihr Unter­nehmen in den zurückliegenden zwölf Monaten mindestens einen Angriff erlebt hat.

Bitkom-Studie sei unbegründet und unprofessionell

Auf die Frage, aus welcher Region solche Handlungen vorgenommen wurden, nannten jeweils 46 Prozent der Unternehmen China und Russland. 31 Prozent verorteten die Täter in Osteuropa, 21 Prozent in Deutschland, 22 Prozent im EU-Ausland und 24 Prozent in den USA. Bei den Fragen nach dem Täterkreis und dem regionalen Ursprung der Angriffe waren Mehrfachnennungen möglich, da Unternehmen teils auch mehrfach Angriffe registrierten.

Die chinesische Botschaft nennt die Bitkom-Studie „völlig unbegründet“; zudem mangele es ihr an Professionalität. „China lehnt die Vorwürfe in der Studie entschieden ab und fordert die deutsche Seite nachdrücklich auf, Cybersicherheitsfragen nicht länger für antichinesische politische Manipulationen und Propaganda zu instrumentalisieren.“

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