Anzeige gegen Unbekannt Cyberangriff auf die Stadtverwaltung Ellwangen

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Hacker haben die IT-Systeme der Stadtverwaltung Ellwangen attackiert. Betroffene Programme sind sofort abgeschaltet worden. Vor allem die städtischen Schulen sind betroffen.

Die Stadt Ellwangen hat eine Cyberversicherung, der der Angriff gemeldet wurde.(Bild:  StockUp - stock.adobe.com)
Die Stadt Ellwangen hat eine Cyberversicherung, der der Angriff gemeldet wurde.
(Bild: StockUp - stock.adobe.com)

Die Stadtverwaltung Ellwangen ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Bereits am 24. April seien Unregelmäßigkeiten in den IT-Systemen festgestellt worden, teilte die Verwaltung mit. Daraufhin seien unmittelbar umfassende Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet worden. Zuerst hatte der SWR berichtet. „Nach wie vor laufen die Untersuchungen der einzelnen Systeme“, sagte ein Stadtsprecher.

Wer für den Angriff verantwortlich sei, sei nicht bekannt. Auch habe es keinen Erpressungsversuch gegeben. Gestört seien verschiedene Systeme innerhalb der Stadtverwaltung. „Wir sind aber nicht komplett lahmgelegt“, sagte der Stadtsprecher. „Wir haben eine Anzeige gegen Unbekannt gestellt.“

Welche Folgen hat der Cyberangriff?

Derzeit laufen die meisten Systeme der Stadtverwaltung ungestört und werden laufend überwacht, hieß es. Die Verwaltung ist weiterhin per E-Mail und Telefon erreichbar. Alle Dienste für die Bevölkerung können im Rathaus wie gewohnt angeboten werden.

Die meisten Einschränkungen gebe es bei der Kommunikation im Schulbereich. So sind verschiedene Apps, die die Kommunikation zwischen Schulen und Elternschaft herstellen, derzeit nicht verfügbar. Die Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg würde mithelfen, die Kommunikationsfähigkeit wiederherzustellen.

Es wurde ein interner Krisenstab gebildet. Dieser ergreife alle erforderlichen Maßnahmen, um den Umfang des entstandenen Schadens zu evaluieren, auf ein Mindestmaß zu begrenzen sowie die interne wie externe Kommunikationsfähigkeit und Betriebsbereitschaft stabil zu gewährleisten.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es laut der Stadt keine Hinweise auf eine Kompromittierung personenbezogener Daten. Der Krisenstab arbeite mit höchster Priorität daran, den Schaden zu begrenzen und die digitale Infrastruktur wiederherzustellen. Der Vorfall wurde der Cyberversicherung gemeldet.

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