Cybersecurity Workforce Study 2025 Cybersicherheit ist attraktiv für Frauen – trotz ungleicher Behandlung

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Die „Cybersecurity Workforce Study 2025“ zeigt, dass trotz Heraus­for­der­ungen in der Branche, wie ungleicher Behandlung und Entlassungen, die Arbeitszufriedenheit unter Frauen gestiegen ist. 72 Prozent sehen Cy­ber­se­curity als einladenden Karriereweg.

Die ISC2 Cybersecurity Workforce Study wird jährlich durchgeführt, um die Entwicklung der Cybersicherheits-Arbeitskräfte zu analysieren, bestehende Hürden für Fachkräfte zu identifizieren und Lösungen aufzuzeigen. Der Report beleuchtet zunehmend auch die Wahrnehmungen von Frauen in der Cybersicherheitsbranche.(Bild:  © Angelo/peopleimages.com – stock.adobe.com)
Die ISC2 Cybersecurity Workforce Study wird jährlich durchgeführt, um die Entwicklung der Cybersicherheits-Arbeitskräfte zu analysieren, bestehende Hürden für Fachkräfte zu identifizieren und Lösungen aufzuzeigen. Der Report beleuchtet zunehmend auch die Wahrnehmungen von Frauen in der Cybersicherheitsbranche.
(Bild: © Angelo/peopleimages.com – stock.adobe.com)

Die „Cybersecurity Workforce Study 2025“ von ISC2 liest sich auf den ersten Blick als de­pri­mierend. Denn Frauen hätten häufiger als Männer von Entlassungen in ihren Unternehmen sowie von Herausforderungen beim beruflichen Aufstieg und beim Aufbau von KI-Kom­pe­ten­zen berichtet. Doch es gibt auch erfreuliche Erkenntnisse aus dem Report. So habe sich die durchschnittliche Arbeitszufriedenheit unter den Befragten Frauen im Vergleich zum Vorjahr von 67 Prozent auf 71 Prozent verbessert. Für den Report hat der Schulungsanbieter 16.029 Cy­ber­sicherheitsfachkräfte befragt, darunter mehr als 2.600 Frauen.

Frauen sind Männern nicht gleichgestellt

28 Prozent der weiblichen Befragten hätten angegeben, dass es in den vergangenen zwölf Monaten Entlassungen im Sicherheitsbereich gegeben habe, gegenüber 23 Prozent der männlichen Befragten. Zudem habe ein Drittel der Frauen (34 Prozent) berichtet, dass Un­gleichheiten bei Bezahlung oder Beförderungen sie daran gehindert hätten, beruflich vor­an­zukommen. Bei den Männern seien es nur 19 Prozent gewesen.

Während zwei von fünf männlichen Studienteilnehmern (42 Prozent) angegeben hätten, keine Herausforderungen oder wesentlichen Hürden für Frauen in der Cybersicherheit wahr­zu­neh­men, haben diese dies ISC2 zufolge anders gesehen. Fast die Hälfte der Frauen (45 Prozent) habe Work-Life-Balance oder Betreuungsverpflichtungen als größte Herausforderung genannt, um in der Cybersicherheit zu bleiben oder sich weiterzuentwickeln. Bei Männern liege dieser Wert bei 29 Prozent. Nur 17 Prozent der weiblichen Befragte hätten angegeben, keine Heraus­for­der­un­gen oder wesentlichen Hürden für Frauen in der Security-Branche wahrzunehmen. Dennoch hätten 72 Prozent der Befragten die Cybersicherheitsbranche als einen einladenden Karriere­weg für Frauen in ihrem Land oder ihrer Region bezeichnet. Auf der anderen Seite würden Frauen häufiger als Männer aufgrund der aktuellen Marktbedingungen einen Berufswechsel erwägen (33 Prozent gegenüber 27 Prozent).

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