Obwohl viele Unternehmen Schwierigkeiten bei der Auswahl eines Versicherers haben und auch die Prämien steigen, sind Cyberversicherungen beliebt. Arctic Wolf hat Tipps, wie Unternehmen die Kosten gering halten und ihren Bedarf besser einschätzen können.
Cyberversicherungen sind heutzutage eine wichtige Säule im IT-Security-Konzept vieler Unternehmen.
(Bild: Phonlasit - stock.adobe.com)
Cyberversicherungen werden für Unternehmen weltweit eine immer wichtigere Maßnahme der Cybersicherheitsstrategie. Was die Kosten, Policen-Auswahl und steigende Komplexität der Versicherungsbedingungen angeht, stehen sie einer Studie von Arctic Wolf zufolge allerdings vor Herausforderungen. Der Security-Anbieter hat im Oktober diesen Jahres 903 IT-Experten, Cybersicherheitsspezialisten und Führungskräfte aus Nordamerika, Westeuropa, Benelux, Australien und Neuseeland dazu befragt.
Die Vorteile einer Cyberversicherung sind überzeugend: Sie bietet finanziellen Schutz und Unterstützung im Falle von Cyberangriffen, IT-Ausfällen oder Datenschutzverletzungen. Je nach Police decken sie folgende Kosten ab:
Wiederherstellung der Daten und Systeme
rechtliche Beratung
die Behebung von Sicherheitslücken
potenzielle Haftungsansprüche Dritter
Betriebsausfälle
Mittlerweile sind Cyberversicherungen in vielen Unternehmen wichtiger Bestandteil des Risikomanagements. Arctic Wolf zufolge verfügen 61 Prozent der befragten Unternehmen bereits über eine Cyberversicherung. Dabei sind Standalone-Cyberversicherungen, die speziell durch Cyberangriffe verursachte Schäden abdecken, mit 71 Prozent weiter verbreitet als Policen, die als Zusatz zu bereits bestehenden Versicherungen abgeschlossen werden mit 29 Prozent.
Fast die Hälfte der Befragten gab an (49 Prozent), ihre Versicherung bereits seit über zwei Jahren zu haben. In diesem Zeitraum seien die Prämien erheblich gestiegen. 48 Prozent der Betriebe verzeichneten den Umfrageergebnissen zufolge einen Anstieg von weniger als 10 Prozent. Von einer Erhöhung zwischen zwischen 10 und 50 Prozent berichteten im Gegensatz dazu 34 Prozent der Befragten. Somit werden Cyberversicherungen für Unternehmen zu einem großen Kostenfaktor, besonders wenn ihre Detection-and-Response-Maßnahmen nicht auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Dies fordern jedoch die meisten Cyberversicherer ein.
„Das spürbare Ansteigen der Prämien zeigt, dass die Versicherer die Risiken klar erkennen und damit auch die enormen Kosten, die im Falle eines erfolgreichen Angriffs auf sie zukommen könnten. Daher erwarten Versicherungen gewisse Sicherheitsstandards von ihren Kunden – und die Erfüllung dieser Standards stellt insbesondere KMU mit kleinen IT-Teams, denen das nötige Security-Wissen fehlt, vor Herausforderungen“, erklärt Dr. Sebastian Schmerl, Regional Vice President Security Services EMEA bei Arctic Wolf.
So vermeiden Sie hohe Prämien
Kommt es dann tatsächlich zu einem Sicherheitsvorfall, wird meist die Police teurer. Laut Umfrage haben 30 Prozent der befragten Unternehmen im vergangenen Jahr mindestens einen Cybervorfall erlebt. Bei 45 Prozent der Betroffenen führte dies zu höheren Prämien und bei 40 Prozent habe der Versicherungsanbieter die Verlängerung des Vertrages strenger überprüft. „Wer langfristig von seiner Versicherung profitieren möchte, sollte kontinuierlich an seiner Sicherheitslage arbeiten, Schwachstellen beseitigen und die Angriffsoberfläche rund um die Uhr überwachen. So kann steigenden Versicherungskosten entgegengewirkt werden“, rät Schmerl.
So qualifizieren Sie sich für eine Cyberversicherung
Bevor Cyberversicherungsanbieter eine Police vergeben, überprüfen sie zunächst das Risikoprofil des antragstellenden Unternehmens. Dafür verlangen sie in der Regel Nachweise und Dokumentationen über die aktuellen Sicherheitsmaßnahmen. Arctic Wolf zufolge würden Unternehmen auf Risikobewertungen und -analyse (55 Prozent), die Schulung von Mitarbeitenden (53 Prozent) und die Verstärkung von IT- und Cybersicherheitsteams (51 Prozent) setzen, um sich auf neue Policen oder Vertragsverlängerungen vorzubereiten. Generell haben allerdings 36 Prozent der Befragten Schwierigkeiten bei der Auswahl einer passenden Cyberversicherung und der Quantifizierung ihres Bedarfs. Auch oftmals komplexe Antragsprozesse und eingeschränkte Abdeckungen würden eine fundierte Entscheidung erschweren.
Um hierbei zu unterstützen, bietet Arctic Wolf über das Jump Start Portal das kostenlose „Cyber Resilience Assessment Lite Tool“ an. Mit diesem Cyberversicherungs-Rating erhalten CISOs Einblicke darüber, wie hoch eine Cyberversicherungspolice für ihr Unternehmen sein könnte. Das Rating könne bei der Beantragung und Erneuerung von Verträgen genutzt werden. Hierfür nutzt der Hersteller weltweite Threat-Intelligence-Daten seiner Operations Cloud und kombiniert diese mit dem Know-how von Experten des Arctic Wolf Concierge Security Teams. „Insgesamt fördern Cyberversicherungen durch Ihre Vertragsvorgaben indirekt auch die Verbesserung der Sicherheitslage und zwingen Unternehmen in Sachen Sicherheit am Ball zu bleiben“, fasst Schmerl zusammen.
Stand: 08.12.2025
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