Durch die Einhaltung der DevSecOps-Prinzipien können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Anwendungen vor böswilligen Akteuren geschützt sind und gleichzeitig schnell und effizient Mehrwert schaffen. Ein genauer Blick auf die DevSecOps-Prinzipien und wie sie funktionieren, hilft dabei, in puncto Sicherheit immer einen Schritt voraus zu sein.
Die Implementierung von DevSecOps ist unverzichtbar für Organisationen, die ihre Systeme wirksam vor böswilligen Angriffen schützen und gleichzeitig eine schnelle, effiziente und nachhaltige Wertschöpfung gewährleisten möchten.
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DevSecOps-Prinzipien ermöglichen es einem Entwicklungsteam, schnell sichere und zuverlässige Anwendungen zu erstellen, indem es gründliche Sicherheitstests durchgeführt. Durch die Umsetzung eines DevSecOps-Ansatzes integrieren Teams die Sicherheit in den Softwareentwicklungslebenszyklus (Software Development Lifecycle / SDLC) vom ersten Entwurf bis zur kontinuierlichen Bereitstellung und Implementierung. Dadurch wird verhindert, dass böswillige Akteure Sicherheitsverletzungen durch Ausnutzung von Systemschwachstellen verursachen. Gleichzeitig wird das Gesamtrisiko von Cyberangriffen erheblich verringert. Um diese Ziele zu erreichen, stützt sich DevSecOps auf eine Reihe zentraler Prinzipien, darunter:
Was ist DevSecOps?
DevSecOps ist ein Softwareentwicklungsansatz, der die drei Prinzipien Entwicklung, Sicherheit und Betrieb miteinander verbindet. Die erfolgreiche Umsetzung von DevSecOps umfasst kontinuierliche Integration, Automatisierung und Tests mit dem Ziel, die Markteinführungszeit zu verkürzen, ohne dabei die Qualität oder Sicherheit zu beeinträchtigen.
Die Automatisierung von Sicherheitsprozessen trägt dazu bei, sichere und zuverlässige Anwendungen zu entwickeln, während sie gleichzeitig das Risiko zukünftiger böswilliger Angriffe erheblich reduzieren. Indem Sicherheitsmaßnahmen an mehreren Stellen im Entwicklungszyklus implementiert und ausgeführt werden, lassen sich Sicherheitspraktiken durch kontinuierliche Sicherheitsansätze sowohl vereinfachen als auch maximieren.
Kontinuierliche Bereitstellung und Implementierung
Die kontinuierliche Bereitstellung und Implementierung ist ein weiterer Prozess, der es Teams ermöglicht, schnell auf potenzielle Bedrohungen zu reagieren und ihre Software-Lieferkette vor böswilligen Akteuren zu schützen. Die kontinuierliche Bereitstellung von Anwendungen mithilfe automatisierter Prozesse ermöglicht die schnelle Entwicklung neuer Funktionen und Produkte bei gleichzeitiger Gewährleistung der Anwendungssicherheit und -qualität.
Ein kollaborativer Ansatz für Sicherheit
Um sicherzustellen, dass Anwendungen dauerhaft sicher und zuverlässig bleiben, ist ein stark kollaborativer Ansatz erforderlich, der durch kontinuierliche und wiederholte Sicherheitsüberprüfungen ergänzt wird. Dabei ist es notwendig, dass alle am Entwicklungsprozess beteiligten Interessengruppen in den Sicherheitsprozess eingebunden werden. Sicherheitsteams müssen somit eng mit Entwicklern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Anwendungen mit angemessenen Sicherheitskontrollen und minimalen Sicherheitsschwachstellen konzipiert werden. Gleichzeitig ist eine enge Abstimmung zwischen den Betriebs- und Sicherheitsteams erforderlich, um eine sichere Bereitstellung und Überwachung der Anwendungen zu gewährleisten.
Durch den Einsatz von Sicherheitsmaßnahmen in jeder Phase des SDLC wird die effiziente Entwicklung sicherer Anwendungen ohne Qualitätseinbußen gewährleistet. Es ist wichtig, jede Phase des Lebenszyklus vom Entwurf über die Entwicklung bis hin zur Bereitstellung abzudecken.
Damit eben dieser Prozess effektiv ist, müssen Entwickler Anwendungen mit geeigneten Sicherheitskontrollen entwerfen, während die Betriebsteams für deren sichere Bereitstellung und kontinuierliche Überwachung sorgen.
Proaktive Überwachungs- und Reaktionsstrategien
Proaktive Überwachungs- und Reaktionsstrategien sind unerlässlich, um die Sicherheit von Anwendungen während ihrer gesamten Lebensdauer zu gewährleisten. Die Überwachung wird durch den Einsatz moderner, automatisierter Tools ermöglicht, die in der Lage sind, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und die verantwortlichen Teams unverzüglich zu benachrichtigen, sobald diese auftreten, um eine schnelle Reaktion und Problembehebung zu gewährleisten.
Dies trägt wesentlich dazu bei, Risiken zu minimieren und gleichzeitig eine gleichbleibende Sicherheitsqualität sowie Konsistenz im gesamten Unternehmen zu gewährleisten. Durch den Einsatz einer umfassenden und proaktiven Reaktionsstrategie können potenzielle Probleme frühzeitig identifiziert und behoben werden, bevor sie sich zu schwerwiegenden Sicherheitsrisiken entwickeln können.
DevSecOps verschafft Organisationen erhebliche Vorteile, die sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar machen:
Sie trägt dazu bei, durch die Bereitstellung sicherer Anwendungen Vertrauen bei den Kunden zu schaffen.
Sie verhindert, dass böswillige Akteure Systemschwachstellen ausnutzen, und verbessert die Sicherheit von Systemen.
Die DevSecOps-Methodik ermöglicht es Teams, schnell Werte zu schaffen und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.
Durch die Integration von Sicherheit in die Softwareentwicklungspipeline vom Entwurf bis zur Bereitstellung können Teams potenzielle Risiken schnell erkennen und beheben und so das Risiko böswilliger Angriffe verringern.
DevSecOps hilft Organisationen, potenziellen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein und auf ihren Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Implementierung von DevSecOps ist unverzichtbar für Organisationen, die ihre Systeme wirksam vor böswilligen Angriffen schützen und gleichzeitig eine schnelle, effiziente und nachhaltige Wertschöpfung gewährleisten möchten. Darüber hinaus stellt die Integration von Sicherheit in den SDLC sicher, dass alle neuen Anwendungen von Anfang an sicher sind. Die Einführung einer DevSecOps-Kultur und eines entsprechenden Ansatzes maximiert die Gesamteffizienz und Qualität des Softwareentwicklungsprozesses.
Über den Autor: André M. Braun ist seit 2020 Head of DACH bei GitLab. Mit über 30 Jahren Erfahrung in der IT-Branche hat er in führenden Management- und Landesleiterpositionen bei Unternehmen wie Acer, EMC und Dell gearbeitet. Vor seinem Wechsel zu GitLab baute und leitete er das Hybrid-Cloud-Geschäft von NetApp in der DACH-Region. Als gefragter Experte für DevOps und Cloud-Technologien teilt er sein Wissen regelmäßig als Referent auf renommierten IT-Veranstaltungen.
Stand: 08.12.2025
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