Ausfallzeiten und ungesicherte Daten können kost- und zeitspielig sein. Dass es sich lohnt, sich mit seiner Backup-Strategie auseinanderzusetzen, weiß IT-Spezialist Kaseya und untersucht, wo der Schuh bei den Unternehmen bei diesem Thema drückt.
Mehr als 30 Prozent der IT-Profis sind laut einer neuen Kaseya-Umfrage angesichts ihrer Backup- und Recovery-Vorkehrungen besorgt.
(Bild: Murrstock - stock.adobe.com)
Rasantes Datenwachstum, Compliance, die Komplexität der IT-Infrastruktur, IT-Security und Kosten gehören zu den Top-5-Herausforderungen für Unternehmen, wenn es um Backup, Recovery und die Cloud geht. Kaseya ist KI-, Security- und IT-Management-Spezialist und führte die Untersuchung „The State of Backup and Recovery Report 2025: Navigating the Future of Data Protection” bei 3.051 IT-Profis, Security-Experten und Administratoren weltweit durch. Vorrangig geht es in der Studie um die Bedeutung von Datensicherheit und den steigenden Bedarf an belastbaren Backup-und-Recovery-Strategien, um für aktuelle und künftige Herausforderungen gewappnet zu sein.
Die Kaseya-Untersuchung in Bezug auf Backup und Recovery ergab: 40 Prozent der Befragten fühlen sich mit ihren Systemen sicher; allerdings berichten trotzdem 33 Prozent von schlaflosen Nächten – und viele sind weniger gut vorbereitet, als sie glauben.
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91 Prozent der Befragten kommen aus Nord- und Südamerika, vier Prozent aus EMEA, zwei Prozent aus APAC und drei Prozent aus anderen Regionen.
Befragt wurden Organisationen – bezogen auf das Jahr 2024 – mit mindestens zehn Mitarbeitern, die meisten zählen 100 bis 500 Mitarbeiter.
Die Relevanz einer sicheren Backup-Strategie
Heutzutage gilt Verlässlichkeit als rares Gut. Nicht anders geht es Administratoren und Entscheidern mit IT-Systemen und ihrer Cyberlandschaft. Laut Frank DeBenedetto, GTM General Manager MSP Suite bei Kaseya, hat bereits fast ein Drittel der befragten IT-Experten Albträume wegen ihrer Backups gehabt. Ein Weg, um sicherzustellen, dass diese funktionierten, seien regelmäßige Tests.
Zum Thema Sicherheit ergab die Studie folgende Ergebnisse:
10 % hatten 2024 keine Ausfälle.
15 % testen ihre Backups täglich.
25 % testen ihre Backups wöchentlich. Weniger Aufmerksamkeit erhalten Disaster-Recovery-Tests: 11 % testen täglich und 20 % wöchentlich.
Was die Wiederherstellungszeiten betrifft, glauben 60 Prozent der Befragten, dass sie die Daten in weniger als einem Tag wiederherstellen können. 35 Prozent schaffen das allerdings tatsächlich. Etwa 40 Prozent der Befragten können verlorene SaaS-Daten innerhalb weniger Stunden wiederherstellen, andere benötigen Tage oder Wochen (35 %).
8 % sind sich nicht sicher, wie lange eine Wiederherstellung dauern würde.
2 % glauben nicht, dass sie verlorene SaaS-Daten überhaupt wiederherstellen könnten.
40 % benötigen Tage oder Wochen, um Daten aus einer Public Cloud wiederherzustellen.
8 % sichern ihre Daten aus der öffentlichen Cloud überhaupt nicht.
Empfehlenswert ist laut den Kaseya-Experten, dass die Unternehmen etwa Cloud-native Lösungen und automatisierte Testwerkzeuge einsetzen, um sich beispielsweise den Aufwand für zeitraubende Aufgaben zu sparen. „Mit dem richtigen Anbieter können sie durch integrierte Lösungen und dem passenden Support effizienter werden“, erklärt Kaseya-Manager DeBenedetto. „Wichtig ist, dass eine hochwertige Backup-Infrastruktur über einen strategischen Plan verfügt, der Skalierbarkeit vorsieht und Backup-Richtlinien klar definiert. Der Plan trägt dazu bei, die Sicherheit der Backup-Systeme zu verbessern, indem mehrschichtige Sicherheits-Maßnahmen implementiert und die Systeme regelmäßig überprüft werden. So können die Unternehmen sicherstellen, dass sie sich vor Cyberbedrohungen schützen können“, erläutert er abschließend.
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