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Digitales Marketing Diese Technik-Trends sollten Sie kennen

| Redakteur: Lena Gerhard

Welche Themen und Entwicklungen beschäftigen Marketingverantwortliche im Jahr 2015? Welche Technik-Trends verändern das digitale Marketing?

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Von der Vertriebsstrategie bis zum Aufbau digitaler Ökosysteme: Auf diese Technik-Trends sollten Marketers im Jahr 2015 achten.
Von der Vertriebsstrategie bis zum Aufbau digitaler Ökosysteme: Auf diese Technik-Trends sollten Marketers im Jahr 2015 achten.
(Bild: ra2 studio - Fotolia.com)

Der Digital Trends Report 2015 beleuchtet ausgewählte technische Trends sowie ihre Auswirkungen im Marketing und zeigt, auf welche Technik-Trends Marketers in diesem Jahr achten sollten. Hier finden Sie die wichtigsten Entwicklungen im Überblick.

Inhalte und Verbreitungsstrategie

Content is King: Mit der wachsenden Bekanntheit des Content Marketings steigen auch die Bemühungen der Marketingabteilungen, möglichst viele Inhalte zu möglichst zahlreichen Themen zu produzieren. Ob Corporate Blogs, Newsletter, Social Media, digitale Magazine oder Videos: Der Nutzer wird mit mehr oder minder relevanten Informationen überflutet und häufig auch überfordert. Aus Marketingsicht ist es deshalb umso wichtiger, sich auf die Qualität der Inhalte zu konzentrieren, stark zu selektieren und den Nutzern hochwertige und hochrelevante Inhalte zur Verfügung zu stellen. Nur so hat der Nutzer die Möglichkeit, den für ihn wichtigen Beitrag oder Post wahrzunehmen.

Doch selbst die besten Inhalte erreichen die User nur über die entsprechenden Kommunikationskanäle. Laut Digital Trend Report stellt die richtige Verbreitungsstrategie im Jahr 2015 einen zentralen Erfolgsfaktor in der Marketing- und Produktkommunikation dar. Eine erfolgreiche Strategie führt dazu, dass die Nutzer individuell entscheiden können, wo und auf welche Weise sie den Content aufnehmen. Denn jeder User tickt anders: Während sich die einen Inhalte bevorzugt in Textform aneignen, nutzen andere eher einen Audiobeitrag oder ein Video. Der 'Vertriebsweg' des Inhaltes ist demnach ebenso entscheidend wie seine Qualität, um den Nutzer in der für ihn angenehmsten Form zu erreichen. Die kann über eine möglichst große Bandbreite an Kommunikationskanälen erreicht werden. Die User erhalten so stärker die Kontrolle darüber zurück, wer, wann und auf welche Weise mit ihnen kommuniziert.

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Aufbau digitaler Ökosysteme

Doch gerade die Verwendung unterschiedlicher Kommunikationskanäle und -plattformen bringt auch eine Vielzahl an technischen Reglementierungen und Einschränkungen mit sich. Diese führen jedoch häufig dazu, dass das Erscheinungsbild eines Produkts oder eines Unternehmens auf den verschiedenen Kanälen stark variiert. Ein konsistenter Markenauftritt setzt jedoch eine durchgängige Kommunikation voraus. Dies gilt für ein einheitliches Erscheinungsbild genauso wie für die Inhalte sowie die Tonalität auf allen Kanälen und Kundenkontaktpunkten. Egal ob Social-Media-Kanal, Newsletter oder Webseite: Die Nutzer müssen die Markenpersönlichkeit wiedererkennen und sollten keine Unterschiede zwischen den einzelnen Verbreitungswegen der Inhalte wahrnehmen. Um einen konsistenten Markenauftritt zu verwirklichen, müssen sich Marketingverantwortliche jedoch zunächst mit den Möglichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Kommunikationskanäle auseinander setzen und ihre Inhalte speziell für diese Plattformen aufbereiten.

Der Digital Trend Report geht davon aus, dass sich Unternehmen im Jahr 2015 verstärkt mit der Entwicklung eines konsistenten Markenauftritts beschäftigen und hierfür auch zusätzliche finanzielle und personelle Ressourcen aufbringen werden. Ausgehend von der Persönlichkeit der Marke könne so eine Art digitales Ökosystem entstehen, mit einem konsistenten Erscheinungsbild, einer einheitlichen Tonalität sowie durchgängigen Inhalten, so der Trend Report.

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