Förderung von Frauen Schulungsprogramm She@Cyber ist gestartet

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Um Frauen den Einstieg in die Cybersicherheitsbranche zu erleichtern, startet die EU das Schulungsprogramm She@Cyber. Es richtet sich an Gruppen, die in der IT bisher unterrepräsentiert sind und bietet kostenlose Lerninhalte und die Möglichkeit, Zertifikate zu erhalten.

Menschen aus ganz Europa können ab sofort kostenfrei auf die Schulungsinhalte von She@Cyber zugreifen.(Bild:  Midjourney/ KI-generiert)
Menschen aus ganz Europa können ab sofort kostenfrei auf die Schulungsinhalte von She@Cyber zugreifen.
(Bild: Midjourney/ KI-generiert)

Das neue Schulungsprogramm She@Cyber umfasst ein flexibles und selbstbestimmtes Online-Training, welches von der Europäischen Kommission gefördert wird. Die Koordination des Programms übernimmt das Forschungsunternehmen Vernian RTI, das unter anderem von Isaca, Innovation Hive, Geinnova und Exeo Labs unterstützt wird. Ziel des Programms ist es, die Geschlechterlücke in der Cybersicherheit zu schließen. Um dies zu erreichen, sollen praktische und einsteigerfreundliche digitale Kompetenzen vermittelt werden, die sich speziell an Lernende richtet, die keinen technischen Hintergrund haben. Das Projekt läuft bis zum 30. November 2026.

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Die Inhalte von She@Cyber

Die Schulungen stehen Teilnehmenden aus ganz Europa kostenfrei zur Verfügung. Langfristig soll eine europaweite Community aufgebaut werden, in der sich die Lernenden austauschen und unterstützen. Der Lehrplan von She@Cyber umfasst fünf zentrale Bereiche:

  • Grundlagen der Cybersicherheit und unternehmerische Resilienz
  • Neue Technologien und Herausforderungen der Cybersicherheit
  • Theorie von Cyberangriffen und Abwehrmechanismen
  • Ethische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte der Cybersicherheit
  • Berufliche Kompetenzen für eine Karriere im Bereich Cybersicherheit

Wer alle Module abschließt, erhält ein Teilnehmerzertifikat. Als Nachweis, dass grundlegendes Wissen zur Cybersicherheit vermittelt und anerkannte Qualifikationen erreicht wurden, dient das „Cybersecurity Fundamentals Certificate“ von Isaca. „Die Cybersicherheit braucht dringend qualifizierte Fachkräfte und vielfältige Perspektiven“, sagt Chris Dimitriadis, Chief Global Strategy Officer bei Isace. „She@Cyber geht über die reine Weiterbildung hinaus – es geht darum, echte, inklusive Einstiegsmöglichkeiten in einen Sektor zu schaffen, der für die digitale Zukunft Europas von entscheidender Bedeutung ist.“

Ungleichheit zwischen den Geschlechtern

Dass ein solches Programm zur Förderung von Frauen und anderen unterrepräsentierten Gruppen auch im Jahr 2025 noch notwendig ist, zeigen die Zahlen des jüngsten „Tech Workplace & Culture Reports“ von Isaca: 87 Prozent der welweit 7.726 befragten IT-Fachkräfte gab an, dass es nach wie vor Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern gibt. Und der Wunsch nach mehr Diversität ist nicht rein meinungsbasiert. 73 Prozent der Befragten berichteten von Burnout-Erfahrungen. Diese sind Isaca zufolge häufig auf den Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zurückzuführen. Somit soll She@Cyber durch die Förderung von Frauen in der Cybersicherheitsbranche dabei unterstützen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, indem Frauen der Zugang und der Einstieg in die Branche erleichtert werden.

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