Network-Observability Für eine bessere und sichere Netzwerkleistung

Ein Gastkommentar von Jörg Hollerith 3 min Lesedauer

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Network-Observability erweitert herkömmliches Monitoring um tiefere Analysen, Echtzeit-Einblicke und KI-gestützte Vorhersagen. Unternehmen können so Netzwerkprobleme schneller beheben, Sicherheitsrisiken rechtzeitig erkennen und die Leistung ihrer Netzwerkinfrastruktur gezielt optimieren.

Jörg Hollerith, Product Manager bei Paessler GmbH.(Bild:  Paessler)
Jörg Hollerith, Product Manager bei Paessler GmbH.
(Bild: Paessler)

Kontinuierliche Network-Observability ist unerlässlich für eine optimale Leistung von Netzwerken. Das Prinzip der Network-Observability baut auf Netzwerk-Monitoring auf und fügt tiefere Analysen und Vorhersagen hinzu. Metriken, Protokolle und Analysen stellen den internen Zustand von Netzwerken nachvollziehbar und übersichtlich dar und ermöglichen einen detaillierten Einblick in Leistung und Funktionalität des Netzwerks. Echtzeit-Metriken und erweiterte Dashboards liefern zudem wichtige Erkenntnisse für eine schnelle und effiziente Behebung von Fehlern. Mit einer proaktiven Überwachung sowie einer präzisen Visualisierung des Netzwerks verbessern Network-Observability-Tools außerdem die Benutzerfreundlichkeit.

Die Funktionalitäten und Vorteile von Network-Observability gehen über das herkömmliche Monitoring von Netzwerken hinaus: Observability bietet Einblicke in den internen Zustand eines Netzwerks basierend auf Telemetriedaten, Protokollen und Metriken, während sich Monitoring auf die Verfolgung von Leistungsmetriken und die Erkennung von Problemen konzentriert. Observability führt tiefergehende Ursachenanalysen durch, liefert Einblicke in Abhängigkeiten und ermöglicht proaktive Problemlösungen sowie Vorhersagen zukünftiger Entwicklungen. Insgesamt gesehen baut das Konzept der Observability auf Monitoring auf und erweitert dessen Funktionalität durch umfassendere Analyse- und Optimierungsmöglichkeiten.

Betreiber von Netzwerken können den Netzwerkverkehr mit Network-Observability-Tools und erweiterten Dashboards sowie Telemetriedaten optimieren, die Konnektivität verbessern und Ausfallzeiten reduzieren. Durch maschinelles Lernen und Automatisierung bieten Observability-Tools außerdem umsetzbare Erkenntnisse und eine durchgängige Sichtbarkeit der Netzwerkinfrastruktur. Network-Observability ist daher unerlässlich für einen stabilen Betrieb von Netzwerken.

Verbesserte Netzleistung durch Echtzeitdaten

Die Implementierung von Network-Observability kann Leistung und Zuverlässigkeit von Netzwerken erheblich verbessern. Die Analyse von Echtzeit-Telemetriedaten ermöglicht wichtige verwertbare Erkenntnisse über den Netzwerkverkehr und Probleme. Dieser proaktive Ansatz sorgt für minimale Ausfallzeiten und ein hochwertiges Benutzererlebnis, da sich die Transparenz von Netzwerken verbessern und Leistungsprobleme schnell beheben lassen.

Network-Observability spielt auch bei der Identifizierung von Bedrohungen und Schwachstellen in Netzwerken eine wichtige Rolle. Durch den Einsatz von Algorithmen für maschinelles Lernen und die Erkennung von Anomalien können Observability-Tools potenzielle Risiken erkennen, bevor sie eskalieren. Diese Fähigkeit ist von entscheidender Bedeutung, um robuste Netzwerksicherheit und einen reibungslosen Netzwerkbetriebs aufrechtzuerhalten.

Außerdem erfordert der Übergang zu Cloud-nativen und hybriden Netzwerkumgebungen fortschrittliche Überwachungslösungen. Herkömmliche Monitoring-Tools greifen in diesen komplexen Umgebungen oft zu kurz. Network-Observability-Tools dagegen bieten Einblicke in Netzwerkkomponenten, Abhängigkeiten sowie Arbeitsabläufe und ermöglichen eine effiziente Verwaltung und Optimierung von Netzwerken.

Merkmale moderner Network-Observability-Tools

Die richtigen Tools sind für ein effektives Netzwerkmanagement unerlässlich. Daher sollten sie von der Echtzeiterfassung von Telemetriedaten bis hin zu fortschrittlichen Visualisierungs-Dashboards alles abdecken. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Netzwerkbetreiber alle Einblicke erhalten, die sie für eine optimale Netzwerkleistung benötigen.

Beispielsweise ermöglicht eine optimale End-to-End-Transparenz der Netzwerkinfrastruktur eine schnelle Identifizierung und Behebung von Engpässen sowie Leistungsproblemen. Dazu gehören etwa die Korrelation von Daten aus verschiedenen Netzwerkkomponenten oder die schnelle Erkennung und Behebung von Netzwerkproblemen. Ein weiterer wichtiger Punkt sind fortschrittliche KI-Algorithmen für vorausschauende Analysen und die Erkennung von Anomalien. KI und Machine Learning (ML) verbessern die Network-Observability mit Algorithmen, um Anomalien zu erkennen, potenzielle Probleme vorherzusagen und tiefere Einblicke in den Netzwerkbetrieb zu ermöglichen. Dies ist entscheidend für die proaktive Erkennung von potenziellen Sicherheitsbedrohungen und die Optimierung des Netzwerkverkehrs.

Fazit

Robuste Network-Observability ist unerlässlich für leistungsstarke und sichere Netzwerkumgebungen. Entsprechende Tools bieten einen umfassenden Einblick in die Netzwerkinfrastruktur, wodurch Latenzprobleme schnell erkannt und behoben werden können. Zudem lassen sich Netzwerkkomponenten optimieren und Sicherheitsbedrohungen abwehren. Mit fortschrittlichen Telemetriedaten und maschinellen Lernalgorithmen bieten Network-Observability-Tools verwertbare Erkenntnisse, die den IT-Betrieb spürbar verbessern.

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