Identity- und Access-Management

IAM-Projekte mithilfe einer Prozess-orientierten Strategie umsetzen

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Gibt es die allumfassende IAM-Lösung?

Die oft scheinbar unüberschaubare Komplexität wird spätestens dann sichtbar, wenn das IAM-Projektteam definiert wird. Jede der oft zahlreichen Abteilungen hat nicht nur unterschiedliche Prozesse, sondern auch eine eigene Infrastruktur mit speziellen Applikationen und Directories.

Wurde die Infrastruktur mit strategischer Weitsicht aufgebaut, kann die künftige IAM-Lösung jetzt auf Standard-Schnittstellen aufsetzen. Dies erleichtert sowohl die Installation als auch die Konfiguration erheblich. Dennoch gibt es heute kein einzelnes Produkt, das sämtliche IAM-Anforderungen eines Unternehmens abdecken kann.

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Teilprojekte müssen definiert werden, um diese mit spezialisierten Einzellösungen zu bewältigen. Auch diese sollten dann natürlich wieder über entsprechende Schnittstellen verfügen, damit sie zu einem Ganzen integriert werden können.

Fazit

IAM ist ein großes Thema, das seinen ganzheitlichen Ansatz zwar bewahrt hat, aber heute anders umgesetzt wird als noch vor wenigen Jahren. Wurden die Lösungen damals eher wie ein Korsett übergestülpt, das schon nach kurzer Zeit nicht mehr passte, weil sich das operative Geschäft geändert hatte, beziehen sie heute die Geschäftsprozesse von Beginn an mit ein.

Dies erfordert Vorarbeit und die Einbeziehung der Fachabteilungen, zahlt sich aber aus. Denn nur so kann eine IAM-Lösung von Anfang an die nötige Flexibilität aufweisen, um mit dem Geschäft mitzuhalten.

Dirk Wahlefeld ist Solution Architect bei Quest Software.

Inhalt

  • Seite 1: IAM ist mehr als nur Passwort-Schutz
  • Seite 2: Kosten, Sicherheit, Compliance
  • Seite 3: Gibt es die allumfassende IAM-Lösung?

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