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Hohe Hürden für das Identity Management in der Cloud
Bis alle Hürden genommen wurden, vergehen von Projektstart bis Projektabschluss typischerweise zwischen 18 bis 24 Monate. Auf der Kostenseite ergeben sich neben den reinen Anschaffungs- bzw. Entwicklungskosten für die IdM-Lösung weitere Ausgaben für
- zusätzliche Hard- und Software,
- Aufwendungen in der Integrationsphase
- interne Qualifizierungsmaßnahmen,
- externe Beratung sowie
- langfristige Support- und Wartungsverträge.
Doch selbst dann ist die IdM-Lösung noch immer nicht in vollem Umfang Cloud-fähig: sobald eine neue SaaS-Anwendung oder ein zusätzlicher Cloud-Service eingebunden werden soll, beginnt das zeit- und kostspielige Implementierungsspiel wieder von vorn. Je mehr Geschäftsprozesse in die Cloud ausgelagert werden, desto häufiger stellt sich IT-Verantwortlichen daher die Frage nach der Wirtschaftlichkeit ihres klassischen IdM-Konzepts.
Eine konzeptionelle Alternative bieten Identity-Management-as-a-Service-Lösungen (IdMaaS), die On-Demand zur Verfügung gestellt werden – mit ihnen soll Identity und Access Management aus der Cloud, für die Cloud problemlos gelingen. Die Logik ist auf den ersten Blick bestechend: wenn ohnehin immer mehr Unternehmensanwendungen, Tools und Services in die Weiten der Wolke ausgelagert werden, kann man auch die Verwaltung und Überwachung der zugehörigen Identitäten und Zugriffsrechte in der Cloud abbilden.
Zu den Vorteilen dieses Ansatzes zählt, dass interne und externe Anwender sowie Systeme schnell und problemlos in ein übergreifendes Sicherheitskonzept integriert werden können. Die Implementierungsphase verkürzt sich auf ein bis vier Monate und dank bedarfsgesteuerter Skalierbarkeit des Services reduzieren sich die Betriebskosten auf den tatsächlichen IdM-Bedarf. Ebenso entfallen die Kosten für Anschaffung und Betrieb der nötigen Hard- und Software, interne Schulungen und fortlaufende Aktualisierungen.
Durch die Delegation bestimmter administrativer Tätigkeiten wie z.B. die Eingabe personenbezogener Informationen an den Endanwender, Partner oder Kunden können Fehlerquoten und Administrationskosten zusätzlich gesenkt werden. Davon profitieren nicht nur große Konzerne mit mehreren Standorten, sondern auch Unternehmen, die nach Firmenzusammenschlüssen bzw. -abspaltungen oder im Rahmen von Joint Ventures eine schnell verfügbare Lösung für das Identitätsmanagement benötigen.
Dank des geringen Implementierungsaufwands lohnen sich deratige Ansätze selbst für kleine und mittlere Unternehmen. Nicht zuletzt deshalb empfehlen führende Branchenanalysten wie Gartner allen Unternehmen, die sich nach Cloud-geeigneten IdM-Lösungen umsehen, servicebasierte Alternativen in ihre Überlegungen mit einzubeziehen.
Inhalt
- Seite 1: Zugriffssicherheit in die Cloud übertragen
- Seite 2: Hohe Hürden für das Identity Management in der Cloud
- Seite 3: Wie sicher ist der IdM-Service, wie gut der Provider?
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