SAM Jupiter bringt Benutzerrechte und Rollen in Gleichklang – Teil 1

Integration der Benutzerverwaltung von Active Directory bis Mainframes

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Umfassender Ansatz der Benutzerverwaltung

Die breite Verfügbarkeit für unterschiedlichste Plattformen zählt zu den generellen Kriterien der Tools von Beta Systems: Das Unternehmen schafft durch die Unterstützung aller wichtigen Plattformen einen umfassenden Ansatz zur Verwaltung der Benutzer. Es vermeidet damit Insellösungen und vereint alle etablierten System zur Benutzerverwaltung unter einen Hut. Hierzu hat der Hersteller über 15 Konnektoren zu allen bekannten Plattformen, Verzeichnissen und Applikationen integriert. Darunter befinden sich Systeme aus der Welt der Großrechner, den Open Systems, spezielle Anwendungssysteme und natürlich auch das Active Directory von Microsoft.

Zu den Konnektoren im Großrechnerumfeld zählen jene zu RACF, ACF2, TopSecret und TSO. Hinsichtlich der Open Systems werden die Benutzerverwaltungssysteme von Linux, HP-UX, Solaris, Netware und OS/400 unterstützt, ferner besteht eine LDAP-Anbindung. Bezüglich der Anwendungssysteme kooperiert SAM Jupiter mit SAP, TAM (Tivoli Access Management), Microsoft Exchange und Lotus Notes. Bei den Datenbanken hat man Anbindungen zu DB2 und Oracle im Programm. Beim Microsoft SQL Server erfolgt die Benutzerverwaltung vorzugsweise über das Active Directory.

Aufgrund einer starken Administrationstiefe lassen sich dabei viele Attribute der Zielsysteme direkt in der Verwaltungskonsole von SAM Jupiter erfassen und ändern. Schlussendlich besteht die Möglichkeit, auch kundespezifische Verwaltungssysteme durch einen universellen und generischen Adapter (uConnect) einzubinden. Bei einem Update der Zielsysteme ändern sich in der Regel auch die Schnittstellen der Konnektoren. Diese führt Beta System zeitnahe nach und adaptiert immer die neuesten Versionen.

Eine Datenbank als Drehscheibe für die Benutzer

Die SAM Database stellt die Drehscheibe für die gesamte Benutzerverwaltung von SAM Jupiter dar. Daran angeschlossen sind der eigentliche Verwaltungsserver, ein Reporting Server sowie die Kommunikationssysteme, die die Benutzerdaten mit den Zielsystemen über die Konnektoren austauschen. Die Zuweisung der Benutzer und deren Rollen, die zuerst in der SAM Database hinterlegt werden, passiert zentral mittels SAM Jupiter. Durch die Konnektoren erfolgt die Verteilung dieser Benutzerdaten und Rollen auf alle Zielsysteme.

Die Zuweisung oder Änderungen an den Benutzerrechten erfordern in der Regel umfangreiche Modifikationen an den Zielsystemen. Dabei gilt es zu beachten, dass sie auf allen Systeme umgesetzt werden. SAM Jupiter arbeitet nach dem Prinzip der Datenbanktransaktion, das heißt, es sorgt dafür, dass die Änderungen auch überall erfolgt sind. Lässt sich allerdings eines der Zielsysteme nicht ansprechen oder ist die Verteilung der Identitäten, aus welchem Grund auch immer, nicht erfolgreich, so führt das Tool einen Rollback durch.

Fazit

Die Benutzerverwaltung samt der Rechte und Rollen der Anwender ist umso effizienter, je mehr Systeme integriert sind. In dieser Hinsicht liefert SAM Jupiter einen allumfassenden Ansatz, der alle gängigen Systeme und Applikationen mit ein bezieht. Im zweiten Teil dieser Reihe beschäftigen wir uns mit den Automatismen, um diese Verwaltungsprozesse auch schnell und kostenminimierend abzuwickeln.

(ID:2040447)