Effiziente Zusammenarbeit von OT und IT IT-Monitoringdaten optimieren das SCADA-System

Von Shaun Behrens 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Durch die Integration von IT-Monitoringdaten in das SCADA-System ist es möglich, den Zustand der gesamten Infrastruktur zu überwachen und wichtige Metriken wie die CPU-Auslastung von Industrie-PCs oder den Status von Industrieroutern im Auge zu behalten.

OPC UA Server als Schnittstelle zwischen PRTG und dem Kontrollzentrum.(Bild:  Paessler)
OPC UA Server als Schnittstelle zwischen PRTG und dem Kontrollzentrum.
(Bild: Paessler)

SCADA-Systeme (Supervisory Control and Data Acquisition) bieten einen umfassenden Überblick über betriebstechnische Umgebungen. Doch in der heutigen vernetzten OT-Welt können sie möglicherweise nicht alle relevanten Elemente abdecken. Netzwerkgeräte wie Router und Switches, die häufig von der IT-Abteilung verwaltet werden, kommunizieren oft nicht über standardisierte Protokolle wie OPC UA. Dies führt dazu, dass herkömmliche SCADA-Systeme keinen vollständigen Einblick in den Status oder die Daten der IT-Ausrüstung bieten.

Die Trennung von OT- und IT-Daten sowie deren Überwachung durch separate Teams kann zu Blindstellen führen, die sich unter Umständen negativ auf die Betriebsabläufe auswirken. Durch eine ganzheitliche Visualisierung der OT-Umgebung kann man sicherstellen, dass auch die Elemente wie Router und Switches, die für die Kommunikation mit OT-Geräten entscheidend sind, vollständig überwacht werden. Dies ist besonders wichtig in kritischen Umgebungen wie beispielsweise Windparks, wo Ausfälle von IT-Komponenten zu erheblichen Beeinträchtigungen der Echtzeitüberwachung und -steuerung führen können. Wenn die Betreiber hier nicht in der Lage sind, sich auf Situationen wie wechselnde Windverhältnisse einzustellen, sorgt das für eine ineffiziente Energieerzeugung und kann sogar zu Schäden an den Turbinen führen. Sind die IT-Daten in das SCADA-System integriert, können OT-Techniker alle relevanten Informationen an einem Ort erhalten und schnell auf potenzielle Probleme reagieren.

Die nahtlose Zusammenarbeit von OT- und IT-Teams ist entscheidend, um Probleme mit vernetzten Komponenten frühzeitig erkennen und beheben zu können. Ein integriertes SCADA-System, das sowohl OT- als auch IT-Daten umfasst, ermöglicht es den Teams, gemeinsam an der Lösung von Problemen zu arbeiten und potenzielle Störungen in der Produktion zu verhindern. Ein Beispiel hierfür ist der Fall von Toyota im August 2023, als ein IT-Problem zu erheblichen Produktionsausfällen führte. Ein „Fehler aufgrund unzureichenden Speicherplatzes“ nach einem Systemupdate verursachte den Ausfall von 14 Fabriken in Japan. Hätten die Teams Zugriff auf alle relevanten Daten über das SCADA-System gehabt, hätten sie das Problem möglicherweise rechtzeitig erkennen und beheben können.

Shaun Behrens.(Bild:  Paessler)
Shaun Behrens.
(Bild: Paessler)

Die Integration von IT-Monitoringdaten in das SCADA-System bietet klare Vorteile für die Überwachung und Steuerung der betriebstechnischen Umgebung. Etablierte Lösungen wie der Paessler PRTG OPC UA Server ermöglichen es, IT-Daten nahtlos in das SCADA-System zu integrieren. So können alle Verantwortlichen von einer umfassenderen Analyse profitieren.

Über den Autor

Shaun Behrens ist Content Copywriter bei der Paessler AG. Bild: Paessler

(ID:50117772)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung