Trends Report von Arctic Wolf Unternehmen setzen auf die falschen Tools

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Investitionen in die Cybersicherheit steigen. Die Zahl der Cybervorfälle auch. Dies sorgt für Unmut in Unternehmen auf der ganzen Welt. Schuld sind ihnen zufolge die falschen Tools und ineffizient eingesetzte Mittel.

Obwohl fast alle Unternehmen viel Geld investieren, um ihre IT vor Cyberangriffen zu schützen, waren laut Arctic Wolf 2024 mehr als die Hälfte von Sicherheitsvorfällen betroffen.(Bild:  Andrey Popov - stock.adobe.com)
Obwohl fast alle Unternehmen viel Geld investieren, um ihre IT vor Cyberangriffen zu schützen, waren laut Arctic Wolf 2024 mehr als die Hälfte von Sicherheitsvorfällen betroffen.
(Bild: Andrey Popov - stock.adobe.com)

Obwohl 83 Prozent der Unternehmen in ihre Cybersicherheitsstrategien investieren, sieht über ein Viertel trotz massiver Ausgaben kaum Erfolge. Zudem waren 52 Prozent der Unternehmen im Jahr 2024 von Sicherheitsvorfällen betroffen. Dies geht aus dem „2025 Trends Report“ von Arctic Wolf hervor für den das Sicherheitsunternehmen 1.200 leitende IT- und Cybersicherheitsentscheider in 15 Ländern befragt hat.

Vor allem Nutzen von KI ist gering

Die Befragten sind der Meinung, dass sie entweder zu viel Geld für die falschen Tools ausgeben oder ihre Mittel nicht effizient einsetzen. Künstliche Intelligenz (KI) ist vielen dabei ein Dorn im Auge: 45 Prozent sehen in KI zwar den zentralen Hebel ihrer Cybersecurity-Strategie für die nächsten zwölf Monate. Doch 18 Prozent empfinden den tatsächlichen Nutzen ihrer bisherigen KI-Lösungen als sehr gering.

Dabei könnte KI vor allem für ein anhaltendes Problem die Lösung sein: die Überlastung der IT-Sicherheitsmitarbeitenden. Arctic Wolf zufolge sorgen Hohe False-Positive-Raten (34 Prozent) und mangelnde Wirksamkeit der Security-Maßnahmen (33 Prozent) dafür, dass Unternehmen im Schnitt mehr als einen Arbeitstag (9,4 Stunden) pro Woche allein für die Bearbeitung von Fehlalarmen verbringen. Das sind 61 Arbeitstage pro Jahr. Dr. Sebastian Schmerl, VP Security Services EMEA bei Arctic Wolf, kommentiert: „Unsere Studie zeigt klar: Vielen Unternehmen fehlt es an der nötigen Expertise, um die richtigen Sicherheits­maßnahmen für Ihre IT-Infrastruktur zu identifizieren und umzusetzen.“

Arctic Wolf empfiehlt Unternehmen, die das Gefühl haben, dass ineffiziente Security-Lösungen schuld für mangelnde IT-Sicherheit und Sicherheitsvorfälle sind, gezielte Investitionen zu tätigen, anstatt unbedacht eine breite Palette an Lösungen einzukaufen. So könnten Maßnahmen wie die Verbesserung der umfassenden Sichtbarkeit im Netzwerk, starke Multifaktor-Authentifizierung, Security-Awareness-Trainings oder der gezielter Einsatz von KI zur Unterstützung statt zum Ersatz bestehender Strukturen helfen, die Sicherheitsinvestitionen wirksamer zu machen. Darüber hinaus sollten Unternehmen darauf achten, sich nicht zu abhängig von einem Hersteller oder einzelnen Tools zu machen. Das Ziel seien ganzheitliche Security Operations. Zu guter Letzt sollten die bestehenden Sicherheitsarchitekturen regelmäßig auf ihre Wirksamkeit und Aktualität überprüft werden.

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