Sicherheitslücke im App Store Studie deckt massive Datenlecks in iOS-Apps auf

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Forscher decken auf, dass 71 Prozent der iOS-Apps sensible Daten wie API-Schlüssel und Cloud-Credentials preisgeben. Dies stellt ein ernstes Sicherheitsrisiko für Entwickler und Nutzer dar.

Obwohl der Apple App Store als sehr sicher gilt, fand eine Studie massive Sicherheitslücken.(Bild:  Pakin - stock.adobe.com)
Obwohl der Apple App Store als sehr sicher gilt, fand eine Studie massive Sicherheitslücken.
(Bild: Pakin - stock.adobe.com)

Eine neue Studie zeigt, dass der Apple App Store erhebliche Schwachstellen in iOS-Apps aufweist. Dabei gilt der App Store von Apple als sehr sicher. Forscher analysierten über 156.000 Apps und entdeckten, dass 71 Prozent von den Apps sensible Daten wie API-Schlüssel und Cloud-Zugangsdaten ungeschützt speichern.

Während Apple in Großbritannien bereit ist, auf Druck der Regierung Verschlüsselung aufzuweichen, schaut der Konzern bei echten Sicherheitslücken in Apps einfach weg – Ironie, die kaum zu überbieten ist, wie der Cybernews-Bericht zeigt. Denn während alle Augen auf die Hintertüren der Regierung gerichtet seien, decke die neueste Cybernews-Recherche ein noch größeres Risiko auf: iOS-Apps geben in großem Umfang sensible Daten preis, und Apple stoppt dies nicht.

Die Untersuchung, die erstmals in solchem Umfang durchgeführt wurde, fand mehr als 816.000 geheime Daten, mit einem Durchschnitt von 5,23 pro App. Besonders alarmierend: 836 Speicher-Endpunkte waren ohne Authentifizierung zugänglich, wodurch 406 Terabyte an Benutzerdaten exponiert wurden.

Cybersicherheitsexperte Aras Nazarovas warnt: „Viele Entwickler lassen ihre Apps ungesichert, was Angreifern auch ohne tiefes Fachwissen ermöglicht, in Systeme einzudringen.“ Diese Forschung beleuchtet eine ernsthafte Lücke, die bislang unzureichend thematisiert wurde.

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