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Geschäftlich genutzte Privatgeräte vs. privat genutzte Firmengeräte Kann COPE das Mobility-Dilemma lösen?

| Autor / Redakteur: Markus Mönckemeyer, mod IT Services / Stephan Augsten

Private Mobilgeräte werden längst auch geschäftlich genutzt. Der „Bring Your Own Device“-Ansatz hat sich nicht einmal etabliert, da schwappt bereits ein neues Konzept zur Lösung des Mobilgeräte-Dilemmas aus den USA herüber: „Corporate Owned Personally Enabled“, kurz COPE, soll einen besseren Überblick gewähren.

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Die Sicherheit der unternehmenseigenen Daten ist ein kritischer Geschäftsfaktor.
Die Sicherheit der unternehmenseigenen Daten ist ein kritischer Geschäftsfaktor.
(Bild: © pressmaster - Fotolia)

Die IT-Consumerization wirft ihr Netz aus, private und geschäftliche Welten wachsen durch die zunehmende Nutzung mobiler Endgeräte zusammen. IT-Abteilungen sind daher konfrontiert mit einem Wildwuchs an Gerätetypen, Betriebssystemen und Nutzungsverhalten.

Hinsichtlich der Datensicherheit ergeben sich somit immense Herausforderungen. Die IT-Verantwortlichen sind bemüht, den Datenaustausch im Unternehmen lückenlos abzusichern. Ist COPE eine echte Alternative zu BYOD oder nur ein weiteres Akronym?

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Dem COPE-Prinzip folgend gibt der Arbeitgeber das mobile Endgerät aus, der Arbeitnehmer darf es auch privat nutzen. Nachdem der Anwender sein Gerät aus dem „Standardpool“ des Unternehmens ausgesucht hat, richtet er es sich so ein, wie es seinen persönlichen Nutzungsgewohnheiten entspricht. Er telefoniert damit nicht nur privat, schreibt SMS und E-Mails, er darf auch Apps herunterladen.

Das Gerät erhält vor der Übergabe die passende Sicherheitssoftware, der Mitarbeiter kann es unter Beachtung der Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens nach seinen Wünschen individuell konfigurieren. Der COPE-Ansatz grenzt klar die Zuständigkeiten für den Support und die Sicherheit der Daten auf den Endgeräten ab.

Im Vergleich dazu kann die Geräteverwaltung bei Bring Your Own Device deutlich mehr ausufern: Die Zyklen, in denen neue Gerätetypen und Updates auf den Markt geworfen werden, werden immer kürzer. Bleibt noch zu klären, wer für die Wartung des Geräts verantwortlich ist. Wenn es die IT-Abteilung sein soll, empfiehlt sich in jedem Fall ein Mobile-Device-Management-System (MDM).

Bei BYOD sollte man auch darauf achten, dass die Kosten für die Sicherheit der unterschiedlichen Gerätetypen und Betriebssysteme nicht unkontrolliert steigen. Ganz schwierig wird es, wenn die eingesetzte MDM-Lösung nicht läuft. Bei COPE bestimmt der Arbeitgeber selbst, welche Standardgeräte er zur Verfügung stellt, so dass diese auch zur MDM-Lösung passen sollten.

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