IBM Cost of a Data Breach Report 2026
Datenlecks kosten im Schnitt 4,25 Millionen Euro

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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KI-gestützte Angriffe treiben die Kosten von Datenlecks weltweit auf neue Rekordwerte. Auch deutsche Unternehmen sind mit durchschnittlich 4,25 Millionen Euro im europäischen Vergleich stark betroffen, obwohl sie die Angriffe am schnellsten stoppen können.

In Deutschland verursachen vor allem Industrieunternehmen mit durchschnittlich 7,02 Millionen Euro die höchsten Kosten pro Datenleck.(Bild:  Envato Elements)
In Deutschland verursachen vor allem Industrieunternehmen mit durchschnittlich 7,02 Millionen Euro die höchsten Kosten pro Datenleck.
(Bild: Envato Elements)

Während die durchschnittlichen Kosten eines Datenlecks 2025 gesunken sind, stiegen sie dem Cost of a Data Breach Report von IBM zufolge im Jahr 2026 wieder. Im vergangenen Jahr lagen die Kosten in Deutschland bei 3,87 Millionen Euro. 2026 machten sie einen deutlichen Sprung auf 4,25 Millionen Euro.

Auch weltweit ist IBM nach ein signifikanter Anstieg zu verzeichnen. Die durchschnittlichen Kosten pro Datenleck kletterten von 4,44 Millionen US-Dollar in 2025 um zwölf Prozent auf rund fünf Millionen US-Dollar in 2026. In den USA ist sogar ein neuer Rekordwert verzeichnet worden. Dort liegen die Kosten eines Data Breach im Schnitt bei 11,5 Millionen US-Dollar, 2025 ermittelte IBM noch 10,22 Millionen US-Dollar. Damit sind dies die weltweit höchsten Kosten pro Datenleck und sind mehr als doppelt so hoch wie der globale Durchschnitt. Auf dem zweiten Platz folgt der Nahe Osten mit durchschnittlich acht Millionen US-Dollar und auf dem dritten Platz die Benelux-Länder mit 7,37 Millionen US-Dollar.