Cisco Connect München KI braucht starke Netze

Von Alexander Siegert 2 min Lesedauer

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Wer die Zukunft der KI-Technologie mitgestalten will, muss jetzt in sichere, skalierbare Netzwerke investieren. So lautete der Tenor bei der Hausmesse Cisco Connect in München. Über 600 Teilnehmer kamen ins Bergson Kunstkraftwerk.

Geschäftsführer Uwe Peter begrüßte die 600 Partner und Kunden in München.(Bild:  Cisco)
Geschäftsführer Uwe Peter begrüßte die 600 Partner und Kunden in München.
(Bild: Cisco)

Die deutsche Wirtschaft steht an einem digitalen Scheideweg. Mit dieser Botschaft eröffnete Uwe Peter, Geschäftsführer von Cisco Deutschland, die diesjährige Cisco Connect im Münchner Veranstaltungszentrum Bergson. Mehr als 600 Kunden und Partner waren zu der Hausmesse gekommen, um Einblicke in die strategischen Technologieentwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, Netzwerkinfrastruktur und IT-Sicherheit zu erhalten.

Uwe Peter, Geschäftsführer Cisco Deutschland(Bild:  Pavel Becker)
Uwe Peter, Geschäftsführer Cisco Deutschland
(Bild: Pavel Becker)

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„Künstliche Intelligenz definiert den globalen Wohlstand neu. Deutschland muss jetzt konsequent handeln, um seinen Datenschatz zu heben und seine Spitzenposition in der Weltwirtschaft zu verteidigen. Wir bei Cisco schaffen die Grundlage dafür: Mit sicheren, skalierbaren und souveränen IT-Plattformen, die das volle Potenzial von KI entfesseln und die deutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb stärken“, sagte Peter.

Netzwerke als KI-Enabler

Auf der Veranstaltung wurde auch eine aktuelle Cisco-Studie vorgestellt, die den Handlungsdruck in deutschen Unternehmen untermauert. 94 Prozent der befragten IT-Führungskräfte sehen modernisierte Netzwerke als entscheidend für den Erfolg von KI-, IoT- und Cloud-Initiativen. Dennoch geben 74 Prozent an, dass ihre Rechenzentren die heutigen Anforderungen von KI noch nicht erfüllen können.

Die Konsequenz: 87 Prozent planen höhere Investitionen in ihre Netzwerkinfrastruktur. 83 Prozent erwarten dadurch direkte Umsatzsteigerungen, unter anderem durch optimiertes Energiemanagement (48%), weniger Ausfälle (47 Prozent) und geringere Wartungskosten (44 Prozent). Gleichzeitig gilt für 96 Prozent der Befragten ein sicheres Netzwerk als geschäftskritisch – besonders angesichts wachsender Cyberrisiken, Softwarefehler und Kapazitätsengpässen, die jährlich Schäden in Milliardenhöhe verursachen.

Jeetu Patel, EVP und Chief Product Officer von Cisco, präsentierte in seiner Keynote die kürzlich vorgestellten Produkte von der Cisco Live, mit denen Cisco Unternehmen für das KI-Zeitalter rüsten möchte. Die Neuerungen reichten von Rechenzentrumsarchitekturen über Sicherheitslösungen bis hin Automatisierung und Observability.

Frauen in der IT und KI-Förderung

Ebenfalls angekündigt wurde eine erneute Förderung der ReDI School of Digital Integration. Das gemeinnützige Bildungsinstitut erhält 200.000 US-Dollar, um zwei zentrale Projekte auszubauen:

75.000 US-Dollar fließen in das „Digital Women“-Programm, das gezielt Frauen für IT-Berufe qualifiziert. Dank einer zusätzlichen Förderung durch eine große deutsche Stiftung ist die Fortsetzung des Programms für mindestens ein weiteres Jahr gesichert.

125.000 US-Dollar werden in ein neues KI-Qualifizierungsprogramm investiert, das unter anderem spezielle Lernmodule für Fortgeschrittene, Train-the-Trainer-Workshops und eine KI-Awareness-Serie umfasst.

Zwei Drittel der Teilnehmer der ReDI School sind laut Cisco weiblich. „Neben der wertvollen finanziellen Unterstützung versorgt uns Cisco mit aktuellem Tech-Knowhow, hochwertigen Ausbildungsinhalten für unsere Studierenden und durch das persönliche Engagement der Cisco-Mitarbeitenden als ehrenamtliche Lehrkräfte oder als engagierte Mentorinnen und Mentoren“, erklärte Anne Kjaerl Bathel, CEO und Co-Founderin der ReDI School.

Neue Kurse mit Intel und IBM

Parallel zur Veranstaltung veröffentlichte Cisco auch neue KI-Kurse in seiner globalen Networking Academy. Dabei handelt es sich um Bildungsprogramme für digitale Kompetenzen. In Kooperation mit IBM und Intel entstanden neun neue E-Learning-Kurse, darunter ein modularer KI-Lernpfad mit rund 50 Stunden Content. Der im März gestartete Einstiegskurs „Einführung in moderne KI“ erreichte in Deutschland bereits über 1.500 Lernende.

Alle Kurse sind kostenfrei und richten sich an Schüler, Auszubildende und Fachkräfte. Bis Ende des Jahres sollen sämtliche Inhalte in deutscher Sprache zur Verfügung stehen.

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