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DLP-Technologien: Context Awareness und Content Filtering

Mehr Kontrolle und Effizienz bei der Data Loss Prevention

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Praxis-Tipps für Unternehmen

Endpoint-DLP-Lösungen werden zunehmend auch in kleinen und mittleren Unternehmen eingesetzt. Bei der Wahl einer Endpoint-DLP-Lösung sollten Unternehmen einen ausführlichen Anforderungskatalog erstellen und mit dem bestehenden Risikoprofil von Datenverlusten durch internes Fehlverhalten abgleichen. Vor allem sollten sie sicherstellen, dass die kontextbasierten DLP-Kontrollen der Anwendungen wirklich alle denkbaren Szenarien für Datenlecks im Risikoprofil erfassen und abdecken.

Erst nachdem ein ausgeglichenes Maß an kontextbasierter Kontrolle erreicht ist, kann mit Entwicklung der Content-Filtering-Funktionen begonnen werden. Dafür stehen zahlreiche Technologien zur Auswahl: Wortmuster, oft verwendete Ausdrücke, „digitale Fingerabdrücke“, konzeptuelle und lexikalische Analysen, Clustering usw.

Die auf dem Markt angebotenen Lösungen unterscheiden sich deutlich – sowohl in der Leistungsfähigkeit als auch im Preis. Daher sollten Unternehmen genau abwägen, welche Lösungen für das Risikopotential ihres Unternehmens geeignet sind und mit ihren Datenschutzrichtlinien im Einklang stehen.

Fazit

In der Praxis besteht kein Widerspruch zwischen Inhaltsfilterung (Content Filtering) und kontextbasierter Datenkontrolle. Das ergänzende Zusammenspiel beider Technologien ist entscheidend dafür, dass DLP-Lösungen im Unternehmenseinsatz wirklich zuverlässig und effizient sind.

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