Open Source MFA-Software in neuer Version privacyIDEA 3.10 ermöglicht Offline-Authentifizierung mit Push-Token

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Nach über einem Jahr hat der Hersteller NetKnights die nächste Version seiner Multi-Faktor-Authentifizierungs-Software privacyIDEA veröffentlicht. Die Version 3.10 ist noch userfreundlicher, übersichtlicher und offline nutzbar.

NetKnights hat die jüngste Version der quelloffenen Authentifizierungslösung privacyIDEA veröffentlicht.(Bild:  Anya - stock.adobe.com)
NetKnights hat die jüngste Version der quelloffenen Authentifizierungslösung privacyIDEA veröffentlicht.
(Bild: Anya - stock.adobe.com)

Sich zu jederzeit ohne Internetverbindung, unabhängig des aktuellen Standorts mit einem Endgerät authentifizieren können: Dies ermöglicht die neue Version 3.10 von privacyIDEA von NetKnights dank der Implementierung von WebAuthn Offline Token. Diese Token können geräteübergreifend offline verwendet werden. Dies trägt zu einer nahtlosen Integration in bestehende IT-Sicherheitsstrukturen bei und erhöht die Flexibilität der Benutzer.

Token können in privacyIDEA 3.10 in Containern geordnet werden.(Bild:  NetKnights GmbH)
Token können in privacyIDEA 3.10 in Containern geordnet werden.
(Bild: NetKnights GmbH)

Eine weitere große Neuheit ist die Organisation der Token in Containern. Dies ist eine besonders übersichtliche Methode der Verwaltung von Authentifizierungstoken, mit der die Nutzer und Admins unterschiedliche Kriterien für die Container-Struktur festlegen können. So können beispielsweise Token, die auf dem Smartphone verwendet werden, in einem Container gruppiert werden. Bei Verlust des Smartphones lässt sich der Container samt enthaltener Token in privacyIDEA schnell und unkompliziert deaktivieren.

Identitätsprüfung mit Push-Token

Nachdem NetKnights das Push-Anmeldeverfahren in der privacyIDEA-Version 3.9 eingeführt hat, hat der Hersteller es mit dem Update erweitert. Die OpenSource-Lösung bietet nun die Möglichkeit der Authentifizierung über Push-Token mit einer zusätzlichen Sicherheitsabfrage. Es ist eine bereits bekannte Methode: Für die Identitätsüberprüfung wird ein Buchstabe oder eine Zahl in der Anwendung angezeigt. Parallel erscheint in der Authenticator App eine Auswahl verschiedener Buchstaben oder Zahlen. Für die erfolgreiche Verifizierung muss die korrekte Antwort ausgewählt werden. Anwender können hierfür auch bereits bestehende Push-Token verwenden.

Die Authentifizierung über Push-Token kann optional um einen zusätzlichen Schritt erweitert werden.(Bild:  NetKnights GmbH)
Die Authentifizierung über Push-Token kann optional um einen zusätzlichen Schritt erweitert werden.
(Bild: NetKnights GmbH)

Weitere Neuerung der Software sind unter anderem:

  • Unterstützung für Python 3.11, 3.12 und 3.6
  • Optimierungen wie das Anpassen von Überschriften und das Hinzufügen von Multiple-Choice-Elementen für Realms und Resolver
  • Verbesserungen in der Seiten-Navigation und beim Rücksetzen von Benutzerfiltern
  • Fehlerbehebung bei der Validierung von Yubikeys und bei der Bearbeitung von abgelehnten Push-Anfragen

Detaillierte Informationen sowie alle neuen Features finden Sie im Changelog auf GitHub.

Die neue Version 3.10 ist ab sofort über den Python Package Index sowie in den Community Repositories für Ubuntu 20.04 und 22.04 verfügbar.

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