Aktuelle Studie von Logz.io Nur 10 Prozent schöpfen das Potenzial von Observability aus

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Einer aktuellen Studie von Logz.io zufolge steckt der vollständige Einsatz von Observability noch in den Kinderschuhen. Nur zehn Prozent nutzen bei diesem Thema alle sich bietenden Möglichkeiten aus. Mangelndes Know-how bleibt dabei eine wesentliche Hürde.

Wie die Ergebnisse der "Pulse Survey" von Logz.io zeigen, werden die Möglichkeiten von Observability häufig noch nicht optimal genutzt.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Wie die Ergebnisse der "Pulse Survey" von Logz.io zeigen, werden die Möglichkeiten von Observability häufig noch nicht optimal genutzt.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Der Observability-Spezialist Logz.io hat die aktuellen Ergebnisse seiner jährlich durchgeführten „Pulse Survey“ (ehemals „DevOps Pulse Survey“) veröffentlicht. Für den Report wurden 500 IT-Experten aus internationalen Unternehmen befragt. Das Spektrum der Befragten reicht dabei von Entwicklern und DevOps-Spezialisten bis hin zur IT-Führungsebene.

Die aktuelle Ausgabe des Reports zeigt vor allem, dass Observability noch der nötige Reifegrad fehlt. Demnach nutzt nur eines von zehn Unternehmen alle Möglichkeiten des Verfahrens aus und kann den Echtzeit-Status jeder Komponente des gesamten Technologie-Stacks abrufen.

Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Teilnehmer sehen die größte Herausforderung in mangelndem Fachwissen bezüglich des Einsatzes von Observability in Cloud-nativen Umgebungen. Im Vorjahr nannte nur knapp ein Drittel (30 Prozent) der Befragten diese Problematik.

Weitere Ergebnisse im Überblick

Kosten zwingen Unternehmen dazu, ihre Observability-Praktiken anzupassen und weiterzuentwickeln. Über die Hälfte (52 Prozent) versucht einen besseren Überblick über ihre Überwachungskosten zu erhalten. Im Vergleich mit den Ergebnissen des Vorjahres tendiert zudem die MTTR („Mean Time To Recover“) in die falsche Richtung: 82 Prozent nannten eine MTTR von mehr als einer Stunde – im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 74 Prozent, 2022 (65 Prozent) und 2021 (47 Prozent) sogar nochmals deutlich niedriger.

Bezüglich des Einsatzes von Kubernetes in Produktivumgebungen sind vor allem Monitoring und Troubleshooting (40 Prozent), Security (37 Prozent) und Networking (33 Prozent) als wesentliche Herausforderungen genannt worden. Mehr als drei Viertel (76 Prozent) geben an, dass die Einführung von OpenTelemetry (OTEL) oder OTEL-zentrierten Tools zumindest einigermaßen wichtig für ihre Observability-Gesamtstrategie ist.

Viele Unternehmen probieren zudem ein Platform-Engineering-Model aus, bei dem eine einzelne Gruppe die Observability für andere Teams sicherstellt. 87 Prozent nutzen bereits eine Form dieses Modells, zehn Prozent planen dessen Einführung.

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