Flexibilität und Effizienz für digitale Arbeitsbereiche Parallels RAS 21.0: Fokus auf Hybrid-Cloud und Sicherheit

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Der Parallels Remote Application Server (RAS) zur Anwendungs- und Desktopbereitstellung liegt in der Version 21.0 vor. Unternehmen könnten damit ihre IT modernisieren, hybride Belegschaften unterstützen und nahtlos über lokale, Cloud- und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg skalieren.

Das Cloud Cost Insight Dashboard bietet Einblicke in die Nutzung von Azure Virtual Desktop. Dies kann bei der Optimierung der Cloud-Ausgaben helfen.(Bild:  Parallels)
Das Cloud Cost Insight Dashboard bietet Einblicke in die Nutzung von Azure Virtual Desktop. Dies kann bei der Optimierung der Cloud-Ausgaben helfen.
(Bild: Parallels)

Mit RAS 21.0 möchte Parallels die Flexibilität von Hybrid-Cloud-Bereitstellungen erhöhen. Hierfür sei die Integration mit Azure Virtual Desktop (AVD) und Multi-Cloud-Plattformen vertieft worden. Außerdem könne Windows Server 2025 nun als Hyper-V-Anbieter gewählt werden. Der Windows-Client von Parallels werde künftig auch die Microsoft-Windows-App für AVD unterstützen, welche die bisherige Remote-Desktop-App 2026 ablösen soll.

Aktualisierte Web- und Client-Erfahrung

Der Web-Client sei ab sofort in der Lage, die Browserleistung zu optimieren. Die richtliniengesteuerte URL-Umleitung könne Benutzer während Migrationen oder Wartungsarbeiten automatisch zu neuen Farmen weiterleiten. Mobile Clients bieten Parallels zufolge nun die gleichen Optionen zur Umleitung lokaler Ressourcen wie Desktop-Clients, darunter Sound, Zwischenablage, Kamera und andere Peripheriegeräte. Von Igel verwaltete Endpunkte unterstützten die automatische Anmeldung und den automatischen Start des Clients beim Booten.

Zusätzliche Sicherheitsfunktionen

RAS 21.0 soll mit granularen Kontrollen und Zero-Trust-fähigen Funktionen die Unternehmenssicherheit stärken. Dazu gehört die Integration von Windows Credential Manager. Dadurch könnten IT-Verantwortliche Benutzeranmeldedaten sicher speichern und verwalten. Die verbesserte Multi-Faktor-Authentifizierung könne Client-IP-Adressen erfassen und sie als RADIUS-Attribute für die kontextbezogene Zugriffskontrolle übergeben. Die bedingte RADIUS-Automatisierung sorge für eine regelbasierte, benutzerspezifische Authentifizierung. Außerdem sei eine fein abgestufte Umleitung der Zwischenablage möglich, um die Datenfreigabe und -weiterleitung präzise zu kontrollieren und so die Sicherheit und Produktivität zu verbessern.

Neue Tools für das IT-Management

Das neue Cloud Cost Insight Dashboard biete detaillierte Einblicke in die AVD-Nutzung und könne bei der Optimierung der Cloud-Ausgaben helfen. Die erweiterte API- und PowerShell-Unterstützung soll die Automatisierung groß angelegter Bereitstellungen vereinfachen. Administratoren falle es nun leichter, mehrere Domänen zu verwalten, zudem könnten sie Domänenanmeldedaten während der Vorlagenerstellung überprüfen und verwaiste Host-Pools neu zuzuweisen, ohne sie zu löschen.

Plattformbereitschaft und Barrierefreiheit

Nach Angaben von Parallels unterstützt RAS 21.0 aktuelle Betriebssystemversionen wie macOS Tahoe 26 und iOS/iPadOS 26 sowie das aktualisierte FSLogix. Für Kernkomponenten und Drittanbieterpakete in der HALB-Appliance würden kontinuierlich Updates bereitgestellt. Die Verbesserungen der Barrierefreiheit im Web-Client und im Benutzerportal würden den VPAT-2.5-Richtlinien und der WCAG-2.2-Level-AA-Konformität entsprechen und Benutzer mit Seh- oder Motorikbeeinträchtigungen unterstützen.

Kunden können von früheren Versionen auf die Version 21.0 upgraden oder Parallels RAS über eine kostenlose 30-Tage-Testversion kennenlernen.

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