Stolberg, 25.05.2020 (PresseBox) - Stolberg, 24.05.2020.- Die letzten Wochen haben gezeigt, wie schnell auf aktuelle Entwicklungen im Bildungsbereich reagiert werden muss, wenn Unterricht nicht komplett gestrichen werden soll. Die gute Nachricht ist: Homeschooling kann funktionieren – aber bitte sicher.
Anspruch und Wahrheit
Mit klaren Entscheidungen und Einfallsreichtum haben Bildungsverantwortliche und Politik auf die Corona-Krise im Bereich Schule und Unterricht reagiert. Glücklich schätzen konnten sich alle, die bereits vor der Krise digitales Lernen im pädagogischen Prozess eingesetzt und sich für professionelles Schul-IT-Management mit einer Lernplattform wie MNSpro entschieden hatten. Diese Schulen waren vorbereitet.
Leider trifft diese Aussage nach wie vor nur für einen kleinen Teil der deutschen Bildungsinstitutionen zu. Die Mehrheit stand plötzlich vor der Aufgabe, über Nacht eine arbeitsunterstützende Lösung zu finden. Manche Schulen nutzten Mails, andere ungeprüfte Messenger oder Dateiablagen, um Unterricht zu ermöglichen. Oft führte die Improvisation nach kurzer Zeit zu Unzufriedenheit und Frust. Doch das ist nur ein Teil der Nebenwirkungen. Es gibt noch eine gravierendere Komponente, die durch Corona nicht außer Kraft gesetzt wurde: Datenschutz.
Auf datenschutzgerechte Umsetzung achten
Wesentliche Aspekte einer datenschutzgerechten Verarbeitung von Daten in Schulen sind die Schaffung einer Rechtsgrundlage und das Nachkommen der sogenannten Informationspflichten: Wie schaffen Schulen es, automatisiert bei den Schülerinnen und Schülern eine Einwilligung einzuholen? Wie kommen sie nachweisbar den Informationspflichten nach? Auch vor der Auftragsverarbeitung von Daten ist es wichtig, die absolute Zuverlässigkeit des Dienstleisters sicherzustellen und dies auch regelmäßig zu überprüfen.
"Wir nehmen Datenschutz sehr ernst und arbeiten nicht ohne Grund eng mit unserem externen, spezialisierten Datenschutzbeauftragten zusammen", sagt Thomas Jordans. "Es liegt im eigenen Interesse, unsere Produkte, allen voran MNSpro Cloud, so zu gestalten, dass unsere Kunden sie rechtskonform und bequem nutzen können."
Schulen sind verpflichtet, datenschutzrechtlich zu prüfen, mit welchen Mitteln sie Daten verarbeiten. Daran ändert auch eine Krise wie Corona nichts.
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