Zürich, 21.11.2025 (PresseBox) - Zero Trust ist längst kein reines IT-Konzept mehr: Es verlangt, dass jede Identität, jeder Zugriff und jede Interaktion geprüft wird — unabhängig von Standort oder Rolle. In der Praxis bedeutet das: Es reicht nicht, ein Netzwerk zu härten; Unternehmen müssen verlässliche Kenntnisse über die Menschen hinter den Accounts haben. Für den Finanzplatz Schweiz, wo Datenschutz und Integrität hohe Priorität haben, ist diese Entwicklung von unmittelbarer Relevanz.
Herkömmliche Sicherheitsmodelle bauten auf Vertrauen innerhalb des Perimeters. Zero Trust kehrt dieses Prinzip um: Vertrauen muss ständig verifiziert werden. Während technische Maßnahmen wie Mehrfaktorauthentifizierung, Mikrosegmentierung oder Privileged Access Management (PAM) heute Standard sind, bleibt die Frage offen: Wie verlässlich sind die Personen, denen Privilegien eingeräumt werden? Hier kommen Background Checks und insbesondere kontinuierliches Re-Screening ins Spiel.
Background Checks liefern Informationen über Identität, berufliche Historie, mögliche Interessenkonflikte oder rechtliche Risiken. Re-Screening erweitert das Bild: Nicht nur beim Eintritt, sondern periodisch und ereignisgesteuert werden Mitarbeitende und Dienstleister neu bewertet. Eine sensible, risikobasierte Automatisierung dieses Prozesses erlaubt es, Auffälligkeiten rasch zu erkennen und Zugriffskontrollen dynamisch anzupassen.
Praktisch bedeutet das für Schweizer Banken, Versicherer und kritische Infrastrukturen: Integritätsprüfungen müssen Teil des Identity- und Access-Managements werden. Wird ein Mitarbeitender beispielsweise befördert oder erhält er erhöhte Zugriffsrechte, sollte ein automatisiertes Re-Screening Teil des Workflows sein. So lässt sich das technische Zero-Trust-Versprechen mit einer abgesicherten Human-Risk-Basis kombinieren.
Validato bietet Screening- und Re-Screening-Lösungen, die ISO-27001-kompatibel sind und die Anforderungen von DSG sowie DSGVO berücksichtigen. Wichtig ist die Balance: Effektive Risikoerkennung darf Persönlichkeitsrechte nicht verletzen. Transparente Kommunikation, Zweckbindung und Auditierbarkeit sind Voraussetzungen, damit Prüfungen akzeptiert und rechtssicher durchgeführt werden.
Ein integriertes Human-Risk-Framework führt Policy, Technologie und Kultur zusammen. Awareness-Massnahmen, klare Rollenverteilungen und automatisierte Prozesse sorgen dafür, dass Zero Trust nicht nur ein technisches Schlagwort bleibt, sondern im Alltag wirksam wird. Schweizer Unternehmen, die Personal- und IT-Sicherheit verbinden, schaffen so eine höhere Resilienz gegenüber Insider-Threats und externen Angriffen.
Fazit: Zero Trust beginnt nicht beim Switch, sondern beim Menschen. Background Checks und systematisches Re-Screening sind die fehlenden Bausteine, um technische Schutzmassnahmen nachhaltig zu stützen und Compliance-Anforderungen sinnvoll zu erfüllen.
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21.11.2025
Zero Trust beginnt beim Menschen: Warum Background Checks das Fundament moderner Sicherheitsstrategien sind
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