Anonymisierungsdienst

Shellfire VPN auf unabhängiger Hardware

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit der Shellfire Box sollen auch durchschnittliche Internet-Nutzer ihre Standort- und IP-Daten anonymisieren können.
Mit der Shellfire Box sollen auch durchschnittliche Internet-Nutzer ihre Standort- und IP-Daten anonymisieren können. (Bild: Shellfire VPN)

Shellfire VPN soll künftig bei Bedarf unabhängig von den privat verwendeten Geräten funktionieren. Per Crowdfunding-Kampagne wollen die Entwickler deshalb die Shellfire Box finanzieren. Die Hardware wird so ausgeliefert, dass sie sich bei eingerichteter Internet-Verbindung selbst konfiguriert und mit dem VPN-Dienst verbindet.

Die Entwickler der App „Shellfire VPN“ wollen auf vielfachen Kundenwunsch eine Möglichkeit bieten, den VPN-Dienst unabhängig von den Anwendergeräten zu nutzen. Die Lösung soll mithilfe einer eigenen Hardware, der sogenannten Shellfire Box, realisiert werden.

Mit der Box sollen auch durchschnittliche Internet-Nutzer ihre Standort- und IP-Daten anonymisieren können. Die Box konfiguriert sich selbst, sobald eine Internet-Verbindung besteht. Über eine einfache Browser-Schnittstelle kann der Nutzer einfach den VPN-Server wechseln. Erfahrenere Anwender können auch erweiterte Einstellungen vornehmen.

Die Firmware der Shellfire Box basiert auf openwrt und wird ebenfalls als Open Source veröffentlicht, alle Verbindungen werden mit AES-Verschlüsselung über OpenVPN hergestellt. Die Hardware selbst basiert auf dem „Nexx WT3020 Router“. Dieses wird mit einem System-On-Chip ausgeliefert.

Sämtliche Chip- und Switch-Komponenten stammen von MediaTek. Schnittstellen-seitig sehen zwei Ethernet-Ports mit 100 Megabit pro Sekunde (Mbps) sowie WiFi auf Basis von 802.11n im 2,4 Gigahertz-Band zur Verfügung. Hinsichtlich der Download-Geschwindigkeiten wird derzeit noch optimiert. Unter perfekten Bedingungen erreicht die Box den Entwicklern zufolge momentan 13 Mbps. Höhere Werte seien angestrebt, 50 Mbps dürften aber schwerlich zu erreichen sein.

Interessierte, die sich an den Entwicklungskosten beteiligen möchten, können die Shellfire Box per Crowdfunding über Indiegogo mitfinanzieren. Das Crowdfunding-Ziel liegt bei 25.000 US-Dollar, nach zwei Stunden waren 1.300 US-Dollar, also gut fünf Prozent der Kosten, bereits gedeckt.

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