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Studie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung Sicherheitsinvestitionen lohnen sich

| Redakteur: Frauke Finus

Natürlich geht es bei allen Investitionen in die Sicherheit der Mitarbeiter zu allererst um deren Gesundheit. Doch dass sich Investitionen in die Sicherheit auch finanziell lohnen können, zeigt ein internationales Forschungsprojekt, das die Internationale Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS), die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) gemeinsam durchgeführt haben.

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337 Unternehmen wurden dabei zu Kosten und Folgen von betrieblichem Arbeits- und Gesundheitsschutz befragt.
337 Unternehmen wurden dabei zu Kosten und Folgen von betrieblichem Arbeits- und Gesundheitsschutz befragt.
(Bild: Zarges)

337 Unternehmen wurden während der Studie zu Kosten und Folgen von betrieblichem Arbeits- und Gesundheitsschutz befragt. Die größten Wirkungen konnten, so die Unternehmen, in der Reduzierung der Gefährdungen, der Erhöhung des Gefährdungsbewusstseins der Beschäftigten, der Reduzierung der sicherheitswidrigen Verhaltensweisen, der Reduzierung der Anzahl der Arbeitsunfälle, der Verbesserung der Betriebskultur, der Reduzierung der Ausfallzeiten sowie der Reduzierung der Betriebsstörungen erzielt werden.

Auch Imageverbesserungen in der Öffentlichkeitsarbeit wurden als positive Auswirkungen genannt. Zusätzliche Investitionen in den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz führten nach Auffassung der großen Mehrheit der befragten Unternehmen langfristig zu gleichbleibenden oder sinkenden betrieblichen Kosten. „Ausgaben für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz stellen Investitionen dar, die sich nach Auffassung der befragten Personen für die Unternehmen ‚rechnen’“, heißt es in der Studie.

Der Return on Prevention (ROP) betrage danach 2.2. Dies bedeutet, dass für jeden eingesetzten Euro ein Erfolg von 2,2 Euro berechnet werden kann. „Gerade bei Arbeiten in der Höhe ist die Gefährdung für die Mitarbeiter besonders hoch“, kommentiert Michael Bauermeister von Zarges die Ergebnisse der Studie.

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