KI-Agenten gegen Schwachstellen in KI-Code Tricentis erweitert KI-Funktionen zur Software-Qualitätssicherung

Quelle: Pressemitteilung Tricentis 2 min Lesedauer

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Tricentis erweitert seine Plattformen für Testautomatisierung mit KI-gestützten Funktionen. „Agentic Test Automation“ soll natürliche Sprache in komplexe Testfälle übersetzen und so den Aufwand bei der Qualitätssicherung auch von KI-Code deutlich senken.

Agentische KI-Funktionen von „Tricentis Agentic Test Automation“ sollen den manuellen Aufwand bei der Qualitättsicherung von Software-Anwendungen deutlich senken. (Bild:  Sora / KI-generiert)
Agentische KI-Funktionen von „Tricentis Agentic Test Automation“ sollen den manuellen Aufwand bei der Qualitättsicherung von Software-Anwendungen deutlich senken.
(Bild: Sora / KI-generiert)

Das Toolkit für KI-gestützte (Künstliche Intelligenz) Testautomatisierung erlaubt QA-Teams (Quality Assurance) nun, auch umfangreiche Testfälle in natürlicher Sprache zu beschreiben und deren technische Ausformulierung agentischer KI zu delegieren. Der Arbeitsaufwand der Tester soll so signifikant sinken, insbesondere wenn es um KI-spezifische Schwachstellen geht.

So hat eine 2024 publizierte Auswertung von Forschungsergebnissen, auf die Tricentis verweist, gezeigt, dass gängige Large Language Models dazu neigen, Daten außerhalb der vorgesehenen Speichergrenzen zu überschreiben oder zu lesen. KI-Code ermöglicht zudem oft SQL-Injection-Angriffe und die Einschleusung von schädlichem Javascript-Code, wenn Modelle Benutzereingaben ohne Prüfung direkt in SQL-Befehle oder HTML-Ausgaben übernehmen.

KI-Agenten gegen KI-Schwachstellen

Solche Sicherheitslücken durch KI-Code zu beheben, soll gerade die agentische KI in Agentic Test Automation helfen. Sie sei speziell für diese neuen Anforderungen an QA-Teams trainiert worden. Tricentis zufolge berichten Nutzer einer Vorabversion, bis zu 85 Prozent Zeit bei der Erstellung von Testfällen eingespart und ihre allgemeine Produktivität um 60 Prozent gesteigert zu haben.

QA-Teams durch KI-Code überlastet

Tricentis betont, dass mit der Verbreitung von KI in der Software-Entwicklung auch die Belastung der QA-Teams signifikant gestiegen sei. Auf Tester kommen deutlich mehr Code-Iterationen deutlich schneller zu. Dabei steige zwar die Effizienz der Entwickler, zugleich aber auch die Zahl typischer KI-Fehler und potenzieller Sicherheitslücken im Code.

Ab sofort verfügbar sind die Funktionen von Agentic Test Automation in „Tricentis Tosca Commander“, dem Desktop-Frontend von Tricentis, sowie dem Web-basierten „Cloud Commander“. Die KI-Agenten seien umfassend für Struktur, Methoden und Module beider Einsatzumgebungen trainiert worden und ohne Konfigurationsaufwand durch die Nutzer sofort einsatzbereit.

Das erweiterte Toolkit baut auf KI-Funktionen auf, die zuvor im Rahmen des Tools „Tosca Copilot“ entwickelt wurden. Allerdings ist die, gemäß Dokumentation, momentan noch als öffentliche Beta verfügbare Version von Agentic Test Automation vor allem auf die Qualitätssicherung von SAP-Anwendungen über das Interface „SAP Fiori“ ausgelegt.

Eine Unterstützung für breitere Anwendungsszenarien (vor allem für die CRM-Plattform „Salesforce“ sowie für generische Web-Anwendungen) soll nach und nach hinzukommen. Über einen Model Context Protocol-Server (MCP) können zudem bereits jetzt kundeneigene KI-Tools mit den Testing-Plattformen von Tricentis genutzt werden.

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