Identitätsmanagement

Was B2B-IAM kann und wie man es am besten einsetzt

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IAM strategisch einsetzen

Wenn es um externe Identitäten geht, sollte ein Unternehmen zweigleisig fahren. Vielleicht gibt es intern schon eine reibungslos funktionierende IAM-Lösung? Versuchen Sie nicht diese für eine interne Umgebung konzipierte Lösung „umzustricken“, um damit auch externe Anforderungen zu managen.

Geben Sie hier strategischen Zielen die oberste Priorität. Ein solches Ziel mag sein, die Service-Kosten zu senken, die mit der Kundenbetreuung verbunden sind. Oder Sie wollen die Struktur Ihrer Online-Dienste so vereinfachen, dass ein externer Benutzer auf sämtliche Angebote problemlos zugreifen kann.

Fokussieren Sie sich ruhig auf eine Lösung, die schnell zu implementieren und mit wenig Konfigurationsaufwand verbunden ist. Beschränken Sie sich zunächst ganz bewusst auf eine Handvoll unterschiedlicher Services. Auf dieser Grundlage initiieren Sie ein Pilotprojekt für eine begrenzte Nutzerzahl, behalten aber das große Ganze im Blick. In dieser Testphase werden Sie schnell herausfinden, ob Sie die Lösung umfassend einsetzen können und wie.

Schlussfolgerung

Auch wenn interne und externe IAM grundsätzlich dieselben Bausteine benutzen, sind sie doch ziemlich verschieden. Dazu muss man sich nur ansehen, wie beide üblicherweise eingesetzt werden. B2B-IAM basiert im Wesentlichen auf einer Handvoll von Anwendungsfällen. Größenteils in den Bereichen Registrierung, Authentifizierung oder Rückruf.

B2B-IAM muss sich also weiter entwickeln, um die Anforderungen einer heterogenen und sich rapide verändernden Umgebung zu erfüllen. Eine Grundbedingung ist es, robuste Standards zu unterstützen. Eine sorgfältig implementierte IAM-Lösung erleichtert einem Kunden das Leben, stärkt die Kundenbindung und die Kundenzufriedenheit. Dazu spart man Kosten und es entstehen zusätzliche neue Geschäftsmodelle.

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