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Sicheres Android-Smartphone von T-Systems

Wie sicher ist das neue SiMKo3?

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Restrisiken beim SiMKo-Konzept

Das neue SiMKo-System sieht in der Theorie bestechend aus, doch was ist in der Praxis zu erwarten? Wie bei Android üblich werden auch in den T-Systems-Varianten früher oder später Sicherheitslücken gefunden, über die Angriffe möglich sind. Hier hängt es von der T-Systems ab, wie schnell solche Sicherheitslücken geschlossen und Software-Updates an die Kunden verteilt werden.

Allerdings sind Sicherheitslücken und daraus resultierende Angriffe weniger dramatisch als bei konventionellen Android-Smartphones. Immerhin schützt ja noch die gehärtete Sandbox von Unheil. Da diese proprietär programmiert ist, laufen viele der üblichen Attacken gegen Android ins Leere.

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Allerdings gibt es ein Szenario, bei dem die Sicherheit von SiMKo völlig ausgehebelt wird: Wenn es einer App gelingt, aus ihrer Sandbox auszubrechen und auf Daten in der anderen Sandbox oder sogar den Hypervisor zuzugreifen, kann für die Sicherheit des Systems nicht mehr garantiert werden.

Fazit

Die neuen SiMKo-Smartphones der T-Systems nutzen die Vorteile einer Virtualisierungstechnik zusammen mit dem quelloffenen, leicht adaptierbaren Android-Telefon. So lassen sich private und dienstliche Welten voneinander abschotten, ohne dass selbst bei Sicherheitslücken im Android-System nennenswerte Gefahr droht.

Allerdings ist SiMKo nach wie vor ein proprietäres System, bei dem die Auswahl an Telefonen mehr als bescheiden ist. Zudem ist eine sichere Nutzung nur über das Netz der T-Systems möglich. Weitere Informationen finden sich unter anderem im SiMKo3-Factsheet von T-Systems (PDF, 430 KB).

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