Zwei-Faktor-Authentifizierung mit dem Smartphone

Zugriffsschutz im BYOD-Netzwerk

| Autor / Redakteur: Julia Manderbach / Stephan Augsten

Starke Passwörter können ein Fehlverhalten der Mitarbeiter provozieren.
Starke Passwörter können ein Fehlverhalten der Mitarbeiter provozieren.

Während die Mitarbeiter dem Trend zu Bring your own device folgen müssen IT-Verantwortliche sicherstellen, dass ausschließlich autorisierte Personen Zugang zum Firmennetz erhalten. Die herkömmliche Absicherung mittels Passwort bietet hier eher unzulänglichen Schutz.

„Habe ich alles – Portemonnaie, Schlüssel? Handy?“ Für die meisten Menschen ist es heute fast undenkbar, ohne ihr Smartphone als multifunktionalen Alleskönner aus dem Haus zu gehen. Denn die Geräte fungieren längst nicht mehr nur als mobiles Telefon.

Als Multifunktionstool dienen Smartphones als Internetzugang, E-Mail-Versender, Navigator, Diktiergerät, Fotoapparat und vieles mehr zugleich. Sie lotsen per GPS-Ortung durch unbekannte Gegenden, filmen HD-Videos, bieten Apps für alle denkbaren Einsatzgebiete, ermöglichen mobiles Online-Banking und organisieren das „Büro to go“.

Genau diese Faktoren sind der Grund für die Angst vieler Menschen, ihr Handy zu verlieren. Neudeutsch sprechen Experten schon von „Nomophobie“ – der No Mobile Phone-Phobie. Wie das Sicherheitsunternehmen SecurEnvoy in einer eigens in Auftrag gegebenen Studie ermittelte, fürchten 66 Prozent der 1000 befragten Personen den Verlust ihres Smartphones, Frauen dabei noch eher als Männer (70 Prozent gegenüber 61 Prozent).

Grenze zwischen Beruf und Privatleben schmilzt

Hingegen sind es zum Großteil Männer, die zwei oder mehr Handys besitzen – auch aus Business-Gründen. Die Vermischung von Beruf- und Privatleben ist durch die Verbreitung der smarten Minicomputer schnell vorangeschritten. Im Zuge dessen rückt das Thema Bring your own Device (BYOD) verstärkt in den Brennpunkt.

Eine Studie des Security-Experten Fortinet zeigte kürzlich, dass die Arbeitnehmer der Generation zwischen 20 und 29 Jahren die Nutzung privater Geräte im Unternehmen als selbstverständlich ansehen. 3.800 Teilnehmer aus 15 Ländern befragte Fortinet zu ihrer Perspektive in Bezug auf BYOD, dessen Einfluss auf ihr Arbeitsumfeld sowie ihr Verhalten im Hinblick auf die persönliche IT-Sicherheit und die des Unternehmens.

In Deutschland setzen bereits 78 Prozent BYOD-Lösungen ein. 59 Prozent der deutschen Arbeitnehmer halten dabei die Nutzung ihrer Privatgeräte im Rahmen der Arbeit eher für ein Recht als für ein Privileg. Ein Großteil bewertet die Nutzung der Geräte als Möglichkeit für effektiveres Arbeiten.

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