Die erste Website der Welt
Dieser erste Webserver – und die darauf erstellte erste Website – gingen am Heiligabend 1990 online, allerdings zunächst praktisch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Berners-Lee entschuldigte sich später dafür, dass die beiden Schrägstriche am Beginn jeder Webadresse (http://) eigentlich unnötig seien. „Damals schien es eine gute Idee zu sein“, witzelte er 2009 in einem Artikel für die Londoner Times. Anlässlich des Jubiläums ist die erste Website der Welt wieder online zugänglich gemacht worden. Sie erläutert das Projekt WWW, listet beteiligte Personen auf und zeigt, welche Software man braucht, um das WWW zu nutzen, und wie diese installiert werden kann. Die Liste der unterstützten Systeme mutet aus heutiger Sicht natürlich museal an.
Heute arbeitet Berners-Lee zusammen mit der britischen Regierung an einem Projekt, das alle nicht-personenbezogenen Daten, über die die britische Regierung verfügt, offen legen soll. Zudem engagiert er sich für die Netz-Neutralität. Im vergangenen Jahr war er einer der Stargäste bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in London.
Der Webserver

NeXT spezialisierte sich auf Highend-Workstations. Die erste Generation der Workstations, die 1988 auf den Markt kam, war würfelförmig und besaß eine Kantenlänge von 30,5 Zentimetern.
Wegen seines hohen Preises blieb dem NeXT der breite Erfolg verwehrt. Allerdings landete ein solcher Rechner, der nach Überzeugung von Steve Jobs seiner Zeit voraus war, im Jahr 1989 auf dem Schreibtisch von Tim Berners-Lee. Das Unix-basierte Betriebssystem und die objektorientierten Entwicklungswerkzeuge waren damals auf dem neuesten Stand der Technik und erleichterten dem Briten die Programmierung der Web-Serversoftware CERN HTTPd und des ersten Browsers.
Hardwareseitig waren die NeXT-Computer nach heutigen Maßstäben spartanisch ausgestattet. Der Zentralprozessor, ein Motorola 68030, war mit gerade 25 Megahertz getaktet, standardmäßig waren die Geräte mit 8 MegabyteHauptspeicher ausgerüstet. Damals stellte diese Ausstattung allerdings die Crème de la Crème für persönliche Workstations dar.
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