AppSec ist Kaufargument Anwendungssicherheit wird zum Entwickler-Thema

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Einer Studie von Checkmarx zufolge, wird die Sicherheit von Anwendungen für ihre Nutzer immer wichtiger. Folglich nehmen Anbieter ihre Entwickler­teams hinsichtlich der Anwendungssicherheit mehr in die Verantwortung – in einigen Fällen hat der CISO dahingehend keine Zuständigkeit mehr.

Entwickler übernehmen immer mehr Verantwortung hinsichtlich der Anwendungssicherheit, um die Software schon während des Herstellungsprozesses möglichst sicher zu machen. (Bild:  ONYXprj - stock.adobe.com)
Entwickler übernehmen immer mehr Verantwortung hinsichtlich der Anwendungssicherheit, um die Software schon während des Herstellungsprozesses möglichst sicher zu machen.
(Bild: ONYXprj - stock.adobe.com)

Mit der zunehmenden Komplexität von Anwendungen, die auch auf der Einführung von KI, Microservices und hybriden Anwendungsarchitekturen beruht, tragen Entwicklerteams zunehmend die Verantwortung dafür, eine sichere und skalierbare Bereitstellung zu gewährleisten. Checkmarx, Spezialist für Cloud-native Application Security, hat 200 Chief Information Security Officers (CISOs) zu den Zuständigkeiten in ihren Unternehmen befragt. Für die Studie „A CISO's Guide to Steering AppSec in the Age of DevSecOps“ wurden CISOs aus Unternehmen aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Westeuropa und der APAC-Region mit Entwicklerteams mit mindestens 180 Mitgliedern befragt.

Anwendungssicherheit wird bei Kauf berücksichtigt

Das wichtigste Ergebnis des Reports von Checkmarx ist, dass dass 49 Prozent der CISOs angaben, Käufer würden die Anwendungssicherheit (AppSec) mittlerweile in ihren Kaufentscheidungen berücksichtigten. 24 Prozent gaben an, dass Anwendungssicherheit bei der Entscheidung für eine Anwendung sogar immer eine Rolle spiele. Vor allem die befragten CISOs aus den Branchen Banken und Finanzwesen, Medien, Versicherungen, Software, Fertigung und dem öffentlichen Sektor bestätigten, dass robuste AppSec-Programme und -Praktiken nach wie vor ein Hauptkriterium für die Kaufentscheidungen ihrer Kunden seien. Dieser Trend ist Checkmarx zufolge in Europa am ausgeprägtesten. Dort gaben 58 Prozent der Befragten an, dass Sicherheit immer eine Rolle bei der Kaufentscheidung spiele, verglichen mit 33 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und nur acht Prozent in Nordamerika.

AppSec ist nicht mehr nur CISO-Aufgabe

Doch in fast der Hälfte der Unternehmen, die softwarebasierte Produkte anbieten, liegt die Sicherheitsverantwortung inzwischen vollständig außerhalb des Zuständigkeitsbereichs des CISOs: Noch 50 Prozent der Anbieter übertragen sie an CISOs, während schon 43 Prozent sie an die Entwicklerteams übergeben. 56 Prozent der Unternehmen gaben an, dass der Großteil ihrer Entwicklerteams vollständig in AppSec-Programme integriert sei. Grund dafür seien schnellere Release-Zyklen und wachsende Code-Basen, weswegen sich AppSec-Ent­scheidungen und -Budgets immer häufiger zu den Entwicklerteams verlagern würden, um die Sicherheit frühzeitig und effizient im Entwicklungsprozess zu verankern.

„Wir erleben derzeit einen entscheidenden Wandel: AppSec ist heute ein Wettbewerbsvorteil, eine Budgetpriorität und ein Thema auf Vorstandsebene“, erklärt Jonathan Rende, Chief Product Officer bei Checkmarx. „Während Entwicklerteams mehr Verantwortung übernehmen, müssen sich CISOs auf Governance, Strategie und Zusammenarbeit konzentrieren, um die angestrebten Sicherheitsziele nicht aus den Augen zu verlieren. Mit der Verlagerung der Sicherheits­verantwortung auf die Entwicklerteams verlagert sich auch die Finanzierung. Deshalb sind CISOs heute gefordert, mit strategischem Weitblick zu führen und klare Leitplanken statt Barrieren zu setzen.“

(ID:50422848)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zur IT-Sicherheit

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung